was tun mit Fallobst, Obst einkochen, leben der Generation 35+

5 Tipps, wie Sie Fallobst verwerten!

Was tun mit Fallobst? Eine gute Frage.

Mitten im Sommer werden „ganz plötzlich“ viele der leckeren Früchte im Garten reif. Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Pflaumen. Machen Sie es wie zu Großmutters Zeiten! Fallobst verwerten und Obst einwecken hat Tradition, und das aus gutem Grund. Die Früchte müssen nicht weggeworfen werden und sind in der kalten Jahreszeit wunderbar geeignet, als Desserts oder Kuchenbelag. Was Sie jetzt brauchen sind Einweckgläser und davon jede Menge. Denn Fallobst verwerten Sie am besten zu Gelee und Marmelade.

Muss Fallobst entfernt werden?

Ja und nein. Stehen die Obstbäume auf der Rasenfläche, wo die Kinder spielen, sollte das Fallobst entfernt werden. Denn gerade im August und September finden Wespen die fruchtigen Leckerbissen. Sie sitzen den ganzen Tag und naschen und naschen. Es wäre ärgerlich, wenn hier jemand barfuss auf einen Apfel tritt oder die Wespen beim spielen aufscheucht. Alles, was an Birnen und Äpfeln nicht mehr essbar ist, kommt auf den Kompost.

Fallobst Äpfel verwerten: Bewegen Sie sich!

Regelmässig die Früchte auflesen ist daher die bessere Alternative. Bewegung tut gut, also täglich für zehn Minuten raus und das Fallobst aufsammeln. Je eher es aufgehoben wird, umso grösser ist die Chance, dass es noch verwertet werden kann. Sollte es ohnehin zu viel sein, dann ab damit auf den Kompost! Es gibt nichts besseres als Fallobst auf dem Kompost. Der grüne Abfall bekommt die benötigte Feuchtigkeit, Kleintiere wie Igel finden auf natürliche Art Nahrung, sofern im Kompost viele Würmer und Engerlinge wohnen.

Machen Sie aus der Not eine Tugend

Wenn Sie bis jetzt noch keinen Kompost haben, dann wird es also Zeit. Einen Kompost können Sie schnell selbst beginnen: Als Unterlage dienen dünne Äste und Zweige. Sie sorgen dafür, dass der Kompost Luft bekommt. Die ist wichtig, denn die Grünabfälle sollen ja schliesslich nicht schimmeln.

Schimmelgefahr auf dem Kompost vermeiden

Nach den Ästen legen Sie eine dicke Schicht Laub auf. Davon sollten sie im Herbst ausreichend haben. Dann wieder eine dünne Schicht Äste, dann wieder Laub. Dann wird der letzte Rasenschnitt dünn aufgelegt. Gut verteilen und nicht einfach den Korb ausschütten! Dann Fallobst wie Äpfel verwerten und immer rauf auf den Kompost. Je mehr Sie schichtweise die Abfälle wegwerfen, umso besser. Es soll kein Kunstwerk werden. Einfach nur darauf achten, dass alle Abfälle breitflächig liegen. Zumindest dann, wenn Sie den klassischen Holzkomposter verwenden.

Nährstoffreiche Erde kann man nie genug haben

Sollten Sie sehr viel Fallobst verwerten müssen, dann stellen Sie zwei oder drei der Holzkomposter auf. Gute Erde kann man nie genug haben. Der Kompost muss nicht gleich im Herbst voll werden. Es geht einzig und allein darum, dem Kompost die richtige Mischung an Gartenabfällen zu geben. Und wenn Sie ohnehin viel Fallobst verwerten müssen, kommt auch dementsprechend viel Laub zusammen.

5 Tipps, wie Sie Fallobst verwerten

Tipp 1: Braune Stellen abschneiden und auf den Kompost

Braune Stellen schneiden Sie großzügig ab. Auch das Kerngehäuse wird entfernt. Beides gehört nicht in das Glas zum Obst einkochen. Geben Sie diese unschönen Reste auf den Kompost. Die einfachste Methode, um das Fallobst von Äpfeln und Birnen zu verwerten. Selbstversorger können ihre Hühner mit den Resten vom Fallobst füttern oder es umliegenden Bauern zur Verfügung stellen.

→ Tipp 2: Obst beim Einkochen einfach mixen!

Äpfel und Birnen sind nicht ausreichend vorhanden? Dann geben Sie alles zusammen in einen Topf, Zucker dazu und fertig. Vergessen Sie nicht, frischen Zitronensaft am Ende der Kochzeit zuzugeben. Das bringt Pepp in den Geschmack. Alles pürieren und fertig ist der Früchtemus. Eine tolle Abwechslung, denn Kinder essen im Herbst und Winter gern Eierkuchen mit Früchten.

→ Tipp 3: Obst ohne Druckstellen lagern

Wenn Sie Fallobst verwerten, muss nicht alles sofort eingekocht werden. Wenn Sie schnell sind und das Obst sofort aufsammeln, können Sie Früchte ohne Druckstellen im dunklen Kellerraum lagern. Wichtig: Ein trockener, möglichst kühler Raum. Hier lagern die Früchte in Holzstiegen, am besten auf einer Lage Papier. Alles was überreif ist, wird dann eingekocht.

 Tipp 4: Obst einkochen und einfrieren

Sind Ihnen die Einweckgläser ausgegangen? Dann geben Sie das eingekochte oder geschnittene Sommerobst in eine Gefriertüte. Ohne Luft gut verschliessen, beschriften, glattstreichen und in den Gefrierschrank legen. Auf diese Art können Sie jede Menge eingekochtes Obst haltbar machen. Voraussetzung: Sie haben einen ausreichend grossen Gefrierschrank.

→ Tipp 5: Nachhaltig leben: Gläser mehrfach verwenden

Sie müssen nicht endlos viele Einweckgläser kaufen. Alternativ sammeln Sie während des Jahres bereits Marmeladen- oder Gurkengläser und waschen sie gut aus. Achten Sie darauf, dass Sie den Deckel nicht beschädigen. Immer nur mit der Hand öffnen. Gläser, die mit einem Messer geöffnet wurden, können nicht mehr zum Einkochen verwendet werden. In diesem Fall können Sie nur neue Deckel kaufen. Vor dem Obst einfüllen die Gläser desinfizieren, indem die Gläser ca. 15 Minuten ausgekocht werden.

… und noch etwas sollten Sie wissen

Vielleicht können Sie nicht alles Fallobst verwerten, dann ist der Kompost die beste Alternative. So arbeiten Sie nachhaltig im Garten. Es sind keine Mülltüten notwendig, Sie müssen das Fallobst nicht zur Verwertung bringen und bieten auch den Tieren eine ganz natürliche Futterquelle. Nach der Rotte ist Fallobst wunderbar zur Herstellung von Humus geeignet. Grosse Mengen sollten Sie mit einer Schicht Rasenschnitt oder Blattlaub voneinander getrennt werden, damit es nicht schimmelt.

Geld sparen | Geschenkideen selbst gemacht

Sobald Sie Fallobst verwerten, werden Sie merken, dass Sie im Herbst und Winter weniger beim Einkauf zahlen. Und Hand aufs Herz: Über ein kleines Plus freuen wir uns doch alle. Mit hübschem Etikett und Schleife haben Sie gleichzeitig immer ein kleines Geschenk zur Hand, um Freunde und Familie zu überraschen .

Beim Fallobst auch an die Tiere denken!

Im Herbst und Winter gehen Vögel und Igel wieder auf Nahrungssuche. Lassen Sie einige Früchte auf dem Boden im Garten liegen. In einer geschützten Hecke finden die Tiere das Obst im Herbst. Ebenfalls wichtig: Auf diese Art bekommen die Tiere natürliche Nahrung, denn viel zu oft sind sie durch Brot und andere Lebensmittel völlig überfüttert. Denken wir nur an kleine Spatzen, die mit einem riesigen Bauch leben und dafür gar nicht gebaut sind.

Lust auf mehr Tipps und Angebote unserer Partner? Dann abonnieren Sie den Newsletter.

Wenn Du eine Geburtstagsüberraschung erhalten willst, dann gib Dein Geburtsdatum ein.

Wir halten Daten privat und teilen sie nur mit technischen Anbietern, die diesen Dienst ermöglichen. Unsere Privacy Policy für weitere Informationen.

Prüfe Sie den Posteingang oder Spam-Ordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

Die mobile Version verlassen