Aus dem Leben eines Texters, Teil 2

„Inhalt – Content“

Noch vor einigen Jahren ging es um hohe Keyworddichte im Google Ranking. Doch wenn in einem Text mit 350 Worten 10-15mal der Begriff „den Rasen pflegen“ auftaucht, wirkt ein solcher Artikel sehr fade. Mittlerweile sind semantische Keywords gefragt, also Begriffe, die auch auf anderen Webseiten auftauchen und in die Gesamtbewertung des Google Rankings einfließen. Und wieder wünschen sich einige Auftraggeber „Masse statt Klasse“.

Mehrwert oder hohe Keyworddichte?

Ein guter Texter bringt beides zustande, wenn auch nicht immer unter einen Hut – oder einen sehr engen Hut. Und dennoch ist es eine Zwickmühle, denn hier greifen zwei wichtige Faktoren ineinander: Keine Bewertung der Texte seitens eines Autors im Sinne von „Das mag ich nicht schreiben.“ – Und auch die Entscheidungsfrage: Schreibe ich mit weniger Tiefe zur Gunst einer hohen Keyworddichte? ist zuweilen kniffelig. Pauschal wird hier niemand eine Lösung finden. Und mit der Erfahrung lernt jeder Texter sein Handwerk immer besser.

Das Boot gemeinsam ans Ufer bringen

Ein langfristige Zusammenarbeit zwischen Autor und Textagenturen entwickelt sich vor allem dann, wenn beide Partner auf Augenhöhe miteinander reden. Es treten immer wieder Situationen auf, die geklärt werden müssen, bevor der Auftraggeber den eingereichten Text resigniert abnimmt und den Texter als unfähig abstempelt. Schmeißen Sie also den Motor im kleinen Ruderboot an und beantworten Sie schnell die Fragen Ihres Texters! Ganz simpel geht es manchmal einfach um die einzelnen Wörter aus der WDF*IDF-Analyse. Ein Texter ist ein kreativer Mensch aber kein Zauberer, der in der Glaskugel die Wünsche seines Auftraggebers sehen kann.

Und so gehören ein ansprechendes Webdesign, clevere Seo Tricks und die gute Arbeit freier Texter nun einmal zusammen. Dann klingelt das Auftragsbuch für alle Parteien, denn die Plattform in der Mitte: die Agenturen und Textbörsen sitzen auch in diesem Boot. In diesem Sinne sei ein Wort an die Auftraggeber gerichtet: Kommunizieren Sie mit Ihren Textern bevor es zu Missverständnissen kommt oder gleichen Sie diese einfach im Mailkontakt aus. Dann wird’s auch was mit dem richtigen Webtext.