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Nachhaltig im Garten arbeiten | Natürliche Dünger für Pflanzen

von Daniela Shams

Lesezeit 8 Minuten

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Brennnesseljauche ist Dein bester Freund!

Nachhaltigkeit ist mehr als je zuvor gefragt. Und die beginnt natürlich im Garten. Schön, dass Sie zum unabhängigen Magazin Lifestyle4unique gefunden haben. Wenn Sie zu jenen gehören, die sich kürzlich einen Garten gekauft haben oder sich für einen Kleingarten entscheiden, werden Sie früher oder später auf das Thema „nachhaltig im Garten arbeiten“ stossen. Besser heute als gestern. Denn kein Mensch – und schon gar nicht die Natur – braucht chemische Stoffe im Garten, die langfristig schädigende Spuren hinterlassen. 

Natürlicher Dünger Nr. 1 ist Brennnesseljauche!

In diesem Ratgeber Special beschäftigen wir uns mit natürlichem Dünger für Pflanzen. Speziell gehen wir dabei auf Brennnesseljauche oder Brennnesselsud ein. Dieser natürlicher Dünger wird oft noch verschmäht, weil Brennnesseln gedankenlos als Unkraut bezeichnet werden. Dem ist ganz und gar nicht so. Und wer auf der Suche nach Superfood für eine gesunde Ernährung ist, sollte bei der Brennnessel auf jeden Fall anhalten. 

Gedanken zum Thema Gartenarbeit, Konsum und Nachhaltigkeit

Vielleicht sind auch Sie wie viele Hobbygärtner des öfteren auf der Suche nach Düngemitteln, um Wachstum und Ernte Ihrer Pflanzen zu optimieren. Wir sehen jedoch zwei weitere, wichtige Punkte, die Sie nicht ausser Acht lassen sollten: Ihre Gesundheit und der Schutz der Natur. 

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Gartenarbeit sollte Freude und Genuss sein

Es ist zu schade, wenn Gartenarbeit als lästige Pflicht empfunden wird. Es tut gut, zu erkennen, welchen Wert jeder Schritt hat. Die Rückenmuskulatur freut sich über Anstrengungen, denn es ist ja ihre Aufgabe, den Körper zu stützen. Sehnen und Gelenke werden richtig gefordert und all das nach Ihren Möglichkeiten. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Machen wir es bei der Arbeit wie unsere Grossväter

Am Abend spüren Sie dieselbigen und schlafen erschöpft aber glücklich ein. Auch der Schlaf ist tiefer, der nächste Morgen beginnt vielleicht mit einem kleinen Muskelkater – aber dafür guter Laune. Wir fühlen uns nach körperlicher Anstrengung einfach besser und werden beweglicher.

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Positiver Nebeneffekt: Gemeinsam im Garten arbeiten bringt auch Generationen zusammen. Photo by CDC on Unsplash

Unser Leben ist bestimmt von Konsum. Clevere Marketing Strategen verkaufen praktische Dinge, die jedoch dazu führen, dass wir uns immer weniger bewegen. Gehen Sie los und finden Sie Arbeit im Garten! Die Bewegung ist genau das richtige, um den Kopf freizubekommen und den Körper ausgiebig zu bewegen.

Es geht raus an die Luft um Brennnesseln zu sammeln!

Wenn es um Gartenarbeit geht, können Sie in unserem Fall den Dünger sparen und verbinden einen Spaziergang mit Brennnesseln sammeln. Investieren Sie das gesparte Geld in sinnvolle Gartengeräte!

Setzen Sie den Sud an und verteilen ihn später auf die Beete. Jede Bewegung ist ein Schmerz weniger, frische Luft und Bewegung mit Anstrengungen tun dem Körper gut. Zurück zur Brennnesseljauche.

Für welche Pflanzen verwende ich Brennnesseljauche als Dünger?

Grundsätzlich für alle Pflanzen, die einen höheren Nährstoffbedarf haben. In erster Linie sind das die Starkzehrer unter den Gemüsesorten: 

  • Kartoffeln
  • Zucchini und Kürbis
  • Rosenkohl
  • Andere Kohlarten
  • Tomaten
  • Paprika
  • Gurken
  • Lauch 

Daneben werden nicht nur Gemüse- sondern auch Blühpflanzen wie Rosen, Sträucher und Bäume mit Brennnesseljauche gedüngt. Selbst für Balkon- und Zimmerpflanzen eignet sich natürlicher Dünger von Brennnesseln. 

Das Verhältnis bleibt dabei immer 1:10. Ein Teil Brennnesselsud zu 10 Teilen abgestandenes Regenwasser.

Ausgenommen vom stickstoffreichen Brennnesselsud sind Erbsen, Bohnen, Knoblauch, Zwiebeln und andere Schwachkeimer, die diese gutgemeinte Düngung nicht benötigen. Andererseits ist es kein Problem, wenn der Boden vor dem Einpflanzen der Schwachzehrer im Frühjahr mit einem höheren Verdünnungsverhältnis von mindestens 1:15 gedüngt wird.

Nachhaltigkeit im Garten: Den ewigen Kreis der Natur erhalten

Nutzen Sie Ihre Brennnesselpflanzen aus dem Garten also sinnvoll und schneiden Sie niemals alle vollständig ab. Ein paar Pflanzen immer stehen lassen, damit sie sich weiter vermehren und gleichzeitig der Tierwelt zur Verfügung stehen.

Es gibt keinen Grund, Brennnesseln als Unkraut anzusehen!

So werden Regenwürmer förmlich von Brennnesselwurzeln im Boden angezogen. Die wiederum sind wichtig für die Rotte im Kompost. Auch die Schmetterlingsraupen ernähren sich an den Blüten der Brennnesseln.

Ein grosser Garten hat alles, was für nachhaltige Gartenarbeit notwendig ist 

In einem grossen Garten werden Sie wahrscheinlich viele Brennnesseln vorfinden. Nutzen Sie diese clever und schneiden die Pflanzen als Mulchmaterial für Gemüsebeete. Etwas besseres kann Ihnen im Grunde genommen gar nicht passieren. 

Auch eine Mixtur aus Rasenschnitt und Brennnesseln eignet sich, um Erdbeerpflanzen natürlich zu mulchen. Nach der Ernte verarbeiten Sie das Mulchmaterial einfach wieder im Boden und geben es der Natur zurück. Auch Obstbäume können auf diese einfache Art im Sommer vor Austrocknung geschützt werden. Statt ständig zu giessen wird einfach der Gartenboden mit Rasenschnitt und Brennnessel gemulcht. Die aufgenommene Flüssigkeit verdunstet nicht so schnell, während die Grünabfälle später eingearbeitet werden.

Wie wirkt eine Düngung mit Brennnesseljauche?

In erster Linie wirkt ein Sud aus Brennnesseln als milder Stickstoffdünger. Die gute Nachricht ist: Wenn Pflanzen kränkeln oder nicht gut wachsen, fehlt ihnen meist Stickstoff. Mit der angesetzten Brennnesseljauche wird eine Förderung des Wachstums erzielt, sie wirkt heilend auf die Pflanzen und regt die Bildung des so wichtigen Chlorophylls an. Damit Blumen und Gemüse gut anwachsen, bietet es sich an, den natürlichen Dünger vorher auftragen, damit sich die Nährstoffe im Boden verteilen.

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In der Folge wachsen die Pflanzen besser. Das gilt sowohl für Gemüsepflanzen als auch für Stauden, Beerensträucher oder Bäume. Selbst der Rasen kann mit Brennnesseljauche gedüngt werden. Gleichzeitig wird die Abwehrkraft der Pflanzen auf natürliche Weise gestärkt. Voraussetzung ist natürlich auch hier ein guter Boden, der im Frühjahr oder Herbst durch eigenen Kompost angereichert werden kann.

Photo: Holzundgarten.de

In der Folge wachsen die Pflanzen besser. Das gilt sowohl für Gemüsepflanzen als auch für Stauden, Beerensträucher oder Bäume. Selbst der Rasen kann mit Brennnesseljauche gedüngt werden. Gleichzeitig wird die Abwehrkraft der Pflanzen auf natürliche Weise gestärkt. Voraussetzung ist natürlich auch hier ein guter Boden, der im Frühjahr oder Herbst durch eigenen Kompost angereichert werden kann.

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