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wie gefährlich ist urlaub im Ausland

Zerreissprobe Ferien: Wie gefährlich ist Urlaub im Ausland?

In diesem Artikel „Wie gefährlich ist Urlaub im Ausland?“ verwende ich bewusst weder Statistiken noch Quellen. Denn ich möchte, dass Sie zu den Menschen schauen, die Sie umgeben. Zu Familie und Freunden, zu Nachbarn und Bekannten. Weil es gerade jetzt wichtig ist, miteinander zu reden. Nicht um Recht zu behalten, sondern um wieder zueinander zu finden. Denn die Gesellschaft ist gespalten wie nie zuvor. Wenn wir diesen Zustand überwinden wollen, müssen wir einander zuhören und respektieren. Auch wenn der Gegenüber eine andere Ansicht hat als wir selbst. 

Ägypten, auf dem land, Reportage, Daniela Shams
Auf dem Land | @ Daniela Shams

Kennen Sie die Reportage „Auf dem Land“?

Der erste Teil spricht über das eine Mangofarm in Ägypten. Eine faszinierende Reportage von Daniela Shams.

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Wie gefährlich ist Urlaub im Ausland?

Im Juli 2021 begab ich mich auf eine Arbeitsreise nach Ägypten. Geplant war der Besuch einer Mango-Farm sowie die mehrteilige Foto-Reportage „Auf dem Land“. Dazu musste ich nach Rom, um mich von dort aus in den Flieger nach Istanbul und anschliessend nach Hurghada zu setzen. 

Wie gefährlich ist Urlaub im Ausland, Lifestyle Magazin
Immer nach vorn schauen | @ Daniela Shams

Vor der Reise der PCR-Test mit dem „Negativ“-Ergebnis. Im Gepäck: Hände-Desinfektionsmittel, Feuchttücher. Diese Utensilien habe ich seit vielen Jahren und lange vor Corona-Zeiten in meiner Tasche. Wer viel reist, weiss, dass nicht überall Toilettenpapier zu finden ist. Selbst das Wasser in Toiletten fehlt zuweilen. 

Ankunft in Ägypten: Alles auf Grün und normal

Die Reise führte mich vorerst zu drei Flughäfen. Dann ins gebuchte Hotel. In Ägypten treffe ich auf eine entspannte Situation. Kaum jemand, der eine Maske trägt. Das Leben läuft völlig normal ab. 

Wo tatsächliche Gefahren lauern

Nur zwei Menschen stossen mir sauer auf: Es sind jene, die blind den Anweisungen folgen sich deshalb immer im Recht fühlen. Zwei Beamte in einem Büro. Einer der beiden raunt mich an, ich solle eine Maske tragen – er und sein Kollege tragen keine.

Während der Bearbeitung des Vorgangs knabbert sein Kollege am kleinen, lang gewachsenen Fingernagel. Eine typisch ägyptische Erscheinung, damit man sich das Essen aus den Zähnen zupfen kann. Genau hier liegt einer der wichtigsten Übertragungswege aller Krankheiten: Vom Mund zur Hand.

Jetzt zur Mango-Farm auf dem Land 

Dazu fahre ich in die Umgebung der Kleinstadt Qena, buche mich in ein Hotel ein. Wieder Menschen, wieder 98 % ohne Maske. Interessanter Nebenfakt: Auf meine Frage antwortet das städtische Krankenhaus in Qena, dass sich dort 0 „Null“ Covid-Patienten in Behandlung befänden. Nicht ein Patient. In einer Kleinstadt, in der sich Menschen in Minibusse drängeln und ohne Maske laufen. Hinzu kommt, dass in Ägypten ohnehin nur 3,5 % Prozent der Menschen geimpft sind. Verträgt sich das mit dem europäischen Aufruf nach mindestens 80 % Impfquote?

Im Restaurant: Hände waschen auf der Toilette

Auch in den Restaurants herrscht Normalbetrieb. Ich wasche ich mir die Hände, rühre das Desinfektionsmittel aber nicht an. 

Umgeben von und mit unterschiedlichsten Menschen erledige ich meine tägliche Arbeit. Unmengen von Fotos, Gespräche und ständige Berührungen. Das einzige, was mir in diesen Tagen zu schaffen macht, ist die Klimaanlage im Hotelzimmer. Jeder, der sich je in heissen Ländern aufgehalten hat, weiss, dass der Wechsel von heiss zu kalt oder das Schlafen in der Nähe der Klimaanlage keine positiven Effekte haben.

Wer einem Virus hinterherrennt, bremst ihn nicht aus

Nach 17 Tagen ist mein Aufenthalt vorbei. Die Reportage beendet. Nach wie vor bin ich gesund und mache vor Abreise den vorgeschriebenen Test. Vor Antritt des Fluges erreicht mich jedoch ein Formular, dass ich unbedingt vorher ausfüllen und per E-Mail einreichen muss. Ein weiteres wird dann im Flugzeug verlangt. 

Wenn geimpfte Personen ungehindert reisen ohne getestet zu werden, dann ist das Konzept nicht stimmig. Denn die Übertragungsrate wird derzeit auch durch geimpfte Personen erhöht. In vielen Krankenhäusern liegen zweimal geimpfte Personen. Was am Ende des Tages von offizieller Seite kommuniziert wird: Es gibt mehr Infektionen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. 

Die Corona-Impfung: Jetzt muss ich aufpassen 

Ein Freund von mir bekommt seine zweite Impfung. Eine Woche vor meiner Abreise. Schweren Herzens entscheide ich mich gegen ein weiteres Treffen mit ihm. Allein aus Vorsicht, um meine Abreise nicht zu gefährden. 

Vor der Rückreise nach Italien

Ich nutze die Gelegenheit und mache zwei Tests. Beide Test sagen „negativ“, ein Rapid und ein Molekular-Test. Alles in allem drei Corona-Tests in drei Wochen, keine Krankheitssymptome, auch kein Fieber o.ä. Dennoch muss ich für zehn Tage in Quarantäne. Geimpfte müssen all das nicht. Obwohl es weltweit tausende von positiven Fällen, Erkrankten und sogar Verstorbenen gibt. Die Massnahmen sind einseitig und vollkommen unlogisch.

Auch andere Personen in meinem Umfeld, die sich wegen Reisen und Veranstaltungen haben testen lassen, waren negativ. Die nüchterne Tatsache ist demnach: Als umgeimpfte Person habe ich mich während des Ägypten-Aufenthalts weder angesteckt, noch war ich Überträger.

Was will ich damit sagen? Erweitern Sie Ihr Blickfeld

Ägypten macht den Zirkus ständiger Tests und Inzidenzen nicht mit. Auch Impfungen sind nicht besonders beliebt. All die Beteuerungen, die wir hier in Europa erleben, wie wichtig und lebensrettend die geforderten Massnahmen seien, scheinen dort wirkungslos. Gibt Ihnen das nicht zu denken?

Es wäre ausreichend Grund, um Klauseln der Inzidenzen, Testverfahren und Quarantäne seitens der Regierungen zu überdenken. Stattdessen wird die Angst vor dem Tod genutzt. Über das Thema Gesundheit erreicht man jeden Menschen, erst Recht, wenn es um „todbringende“ Krankheiten geht. 

Das Leben verlangt ständig neue Entscheidungen

Menschen folgen ohne zu hinterfragen, ohne genauer hinzuschauen. Übersehen wird die widersprüchliche Kommunikation, die den Kritiker ständig diffamiert. Was im letzten Jahr noch als Verschwörungstheorie von Querdenkern galt, wurde wenig später Realität. (Lockdown, Maskenpflicht, Impfpflicht etc.) Die Angst vor dem Tod wirkt nachhaltig. Hinterlässt jedoch auch Spuren. 

Die anhaltende Spannung legt sich auf die Psyche, die Schaden nimmt. Alarmierend die Selbstmordraten in Europa. Es ist die Gesamtsituation, die längst ein gesundes Mittelmass überschritten hat. Finden wir wieder einen Weg zueinander. Die Meinung des anderen zu akzeptieren, auch wenn es nicht die eigene ist, wäre ein erster guter Schritt.

Sinnlichkeit des seins, Streifzüge durch die natur, L4U Magazin
@ Daniela Shams

„Die Sinnlichkeit des Seins“

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