Das größte Bodypainting Bild! Weltrekordversuch für die Meere

So war der Tag beim Reefcalendar

Christian Redl beim Weltrekord in Wien
Christian Redl beim Weltrekord in Wien Photo Credits: Reefcalendar.org

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Von Christian Redl werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch hören, ebenfalls mit einem spektakulären Projekt. Denn auch er setzt sich privat und beruflich für das maritime Leben ein. Natürlich verbunden mit dem Leben im Meer und der Beziehung des Menschen zum kühlen Nass.

Alles Bereiche, die wieder ganz natürlich zusammentreffen. Und so ist es nur logisch, dass die beiden Österreicher als Taucher auf dem Bodypainting Bild zu sehen sind. Wer im Alltag ohne Taucherausrüstung in Höhlen und Gebirgsflüssen für Shootings zur Verfügung steht, hat auch in der riesigen Szenerie des Reefcalendars seinen Platz gefunden.  

Weltrekord? Geschafft! 253 Modelle auf dem Bodypaint Bild!

Gut nachvollziehbar, dass sich jene, die beruflich ihren Platz im Meer haben, bei einem solchen Event wie dem größten Bodypainting Bild für den Schutz der Ozeane einsetzen.

Nicht nur der Weltrekord ist einzigartig, auch die Atmosphäre des Tages vereint die Teilnehmer

All das wäre nicht ohne die 253 Menschen möglich gewesen. Teilnehmer, die aus Österreich, aus Deutschland, der Schweiz, Lettland, Norwegen, aus Italien und sogar aus der Türkei und Griechenland eigens für dieses Event anreisten. Anfänglich begann der  Tag still, wenn auch aktiv.

Sobald die ersten Modelle auf dem Boden platziert wurden, änderte sich die Atmosphäre – vielleicht nicht in der gesamten Halle zu spüren, doch dort, wo Beine und Arme eng aneinander lagen schon. Als Herausgeberin des Online Magazins Lifestyle4unique gehörte ich zu einem der Modelle und kann deshalb hautnah über die Atmosphäre während des ganzen Tages sprechen.

Bodypainting, eine Erfahrung der besonderen Art 

Körper an Körper zu liegen und zu einem großen Ganzen zu verschmelzen ist Abenteuer und neue Erfahrung zugleich. Im Laufe der insgesamt acht Stunden veränderte sich die Atmosphäre. Die Teilnehmer rückten sprichwörtlich zusammen, lernten sich kennen und hatten Spaß. Es war der Organisator Michael selbst, der hier für eine wirklich gute Stimmung sorgte: Authentisch, ehrlich und voller Zuversicht war er den ganzen Tag inmitten des Geschehens. Da ausreichend Getränke und Snacks von Sponsoren zur Verfügung standen, fühlten sich wirklich alle wohl. Wer Durst hatte, holte sich ein Sprudelwasser und nahm sich etwas zu essen. So einfach und wirksam, eine riesige Gruppe von Menschen bei Laune zu halten. Die zahlreichen Postings auf Facebook sprechen eine deutliche Sprache: Jedes einzelne der Modelle ist glücklich, Teil des Ganzen gewesen zu sein. (Die Painter natürlich auch!) Hier hat sich eine spontane Gemeinschaft gebildet, die keine Statussymbole brauchte. Wenn jeder nackt ist, sind alle gleich. Und so haben sich alle Mitwirkenden auf einem Level zusammen gefunden. 

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Bodypainting erfordert in solchen Ausmaßen Nähe zwischen Modells und Paintern. Plötzlich hatte jeder einen „Liegenachbarn“, Gespräche begannen in kleinem Fokus, denn die jeweilige Position verlangte Ausdauer. Während die meisten der Modelle auf dem Boden lagen, entstand nach und nach die 3-D Perspektive des Bildes. So gibt es drei niedliche Schildkröten auf dem Bodypainting Bild – gestellt von drei gestandenen Männern. So unterschiedlich sind die Perspektiven. Auch die Höhle mit entlang schwimmenden Quallen sind Teil des spektakulären Motivs. Wer je einen Skorpionfisch im Meer gesehen hat, wird ihn schnell in der oberen rechten Ecke des Bildes wiederfinden. Ein näherer Blick auf das Motiv lohnt sich also. Noch besser, wer den Reefcalendar 2018 kauft und sich dieses besondere Exemplar zu Hause aufhängen kann. 

Gabriele Hajek-Renner in Aktion beim Reefcalendar Weltrekord in Wien

 

In diesem Kontext hat Gabriele Hajek völlig Recht, wenn sie sagt: Alle Modells waren körperlich mit sich im Reinen. Niemand hat sich komisch gefühlt, und jedes einzelne Modell kam offen zum Projekt „Reefcalendar“. Kein unwichtiger Aspekt bei 250 Modellen, die sich völlig Fremden gänzlich in Unterwäsche präsentieren. Während der Tag damit begann, dass fast alle Modelle Bademantel oder umschlungenes Handtuch trugen, war es vor allem der respektvolle Umgang miteinander, der für Normalität untereinander sorgte. Das Interview mit Gabriele folgt in Kürze, also dranbleiben und folgen. 

Beide Initiatoren haben „den Moment“ auf ihre Weise festgehalten. Martin Aigner natürlich an der Kamera in einer Höhe von zwölf Metern – aus einer geringeren Höhe wäre ein Bild von 187 Quadratmetern wohl kaum möglich gewesen. Man möge sich beim Betrachten des Bildes diese Zahlen noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: 253 Menschen auf einer Fläche von 187 Quadratmetern, es entsteht ein Bild aus 12 Meter Höhe. Hier der entscheidende Moment, für den mehr als 300 Menschen stundenlang gearbeitet haben. 

Das Video zum Weltrekord! Hier wird gerade Geschichte geschrieben!

Finales Bild… Wir haben den Weltrekord geschafft ???? #reefcalendar #weltrekordfürdiemeereDruckerei Jentzsch Oris Suunto Ströck Brot Kryolan Professional Make-up Messe Wien Exhibition & Congress Center Le Méridien Vienna Kelly's Kambaku Power Coccao Fliesendorf Lexi&Bö Beuchat Aqua Lung Tauchen Radio SuperflySodaStream Österreich Martin Aigner Photography Austrias Make-up School Online Divers

Posted by Reefcalendar – The project for our seas on Samstag, 19. August 2017

 

Mit der Impression des 19. August 2017 in Wien überlassen wir Euch jetzt erst einmal mit dem fantastischen Bild, das Martin Aigner geschossen hat. Folgt Lifestyle4unique in den sozialen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram oder Pinterest, denn in den nächsten Wochen veröffentlichen wir noch weitere interessante Beiträge zum Thema #Reefcalendar und #Weltrekordfürdiemeere!

 

Finales Weltrekordbild für den Reefcalendar 2018
Finales Weltrekordbild für den Reefcalendar 2018
Photo credits: Martin Aigner / reefcalendar.org

 

 

Es gibt Tage, die sind zu schön, um wahr zu sein. Auch für mich war es ein unvergessliches Ereignis. Natürlich bin ich auf dem Bild zu sehen, doch wo genau, das bleibt mein Geheimnis. 

Wer jetzt noch immer nicht genug gesehen hat, hier der österreichische Beitrag von Puls4.  http://www.puls4.com/cafepuls/Videos/beitraege/Ein-Tag-am-Meer-in-Wien!-551610

So auch die österreichische heute Zeitung: http://www.heute.at/oesterreich/wien/story/253-Menschen–Groe-tes-3D-Body-Paint-Bild-der-Welt-49145559

 

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Über Daniela 200 Artikel
Daniela Shams ist Journalistin, Autorin und seit 2015 die Herausgeberin des Online Magazins Lifestyle4unique.