Das Slowjuicing-Prinzip: Leckere Säfte für den täglichen Vitaminkick

Frische Säfte, abnehmen mit dem Slow Juicer
Frische Säfte vom Slow Juicer können beim Abnehmen helfen! Photo credits: Pixabay.com

In der schnelllebigen Zeit wie heute ist es nicht immer möglich, die tägliche Portion Obst zu sich zu nehmen. Einfacher wird es, wenn die Vitamine direkt aus den Fruchtsäften gezogen werden. Säfte sind echte Fruchtbomben, sofern Selbstgemachtes dem Industriellem bevorzugt wird. Um möglichst viele Vitamine und wenig Schadstoffe wie Chemikalien zu sich zu nehmen, ist dabei ein Slowjuicer einem normalen Entsafter vorzuziehen. Natürlich ist jede Form von Saft für das Abnehmen geeignet. Schon deshalb lohnt es sich, hier etwas genauer hinzuschauen.

Was ist Slowjuicing?

Hier ein gutes Beispiel für eines der auf dem Markt erhältlichen Modelle *Mit einem Klick auf den Link werden Sie zum Amazon Shop geleitet. : Der  Slowjuicer ist ein moderner Entsafter, der eine andere Art des Saftpressens verwendet als herkömmliche Entsafter. Slowjuicing wurde ursprünglich in Thailand entwickelt. Das Pressen des Obstes erfolgt in geringerer Geschwindigkeit als mit üblihen 90 Umdrehungen pro Minute. Der Saft wird dabei auch vom Fruchtfleisch gelöst und nicht nur gepresst. So bleiben mehr Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe enthalten. Der Saft ist damit nicht nur gesünder als industriell hergestellter Saft, sondern auch gesünder als jener aus einem herkömmlichen Entsafter. 

Vorteile des Slowjuicers

Dass der Saft aus einem Slowjuicer gesünder ist, lässt sich im Vergleich ganz einfach zeigen:

Slowjuicer

herkömmlichen Saftpresse

· Geringe Geschwindigkeit erzeugt keine Hitze und wichtige Inhaltsstoffe bleiben erhalten

· max. 90 Umdrehungen pro Minute

· Kombination aus Mahlen, Zerkleinern und Pressen

· Mehr Nährstoffe bleiben erhalten

· Für harte und weiche Früchte

· Der Reibschnitzer der Saftpresse entwickelt eine hohe Temperatur, weshalb viele Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme verloren gehen

· Saftpresse arbeitet mit bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute

· Dem Saft wird viel Sauerstoff hinzugefügt, weshalb er schneller oxidiert und sich verfärbt

· Harte Früchte dicken den Saft ein, daher nur für weiche Früchte geeignet


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Was ist am Slowjuicer-Saft anders?

Anders als bei herkömmlichen Saftpressen verwendet ein Slowjuicer keine Schneidemesser, um Obst oder Gemüse zu zerkleinern.  Slowjuicer nutzen in der Regel eine kraftvolle Presswelle, die keine schnellen Umdrehungen mit sich bringt. Durch einen leistungsstarken Motor werden auch die härtesten Zellen der Früchte gespalten, so werden wichtige Nährstoffe freigesetzt.

Einen qualitativ hochwertigen Entsafter erkennt man am trockenen Tresterbehälter der Maschine. Hier sammelt sich alles, was nicht in den Saft hinein soll – die Schale der Früchte oder landwirtschaftliche Chemikalien, die herausgefiltert werden. Demnach kann bei einem sehr trockenen Tresterbehälter von einer maximalen Saftausbeute ausgegangen werden.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen hochwertigem und gewöhnlichem Saft ist die cremige statt schaumige Konsistenz des Saftes aus dem Slowjuicer. Der Anteil des Fruchtfleisches ist für die Qualität des Saftes dabei nicht ausschlaggebend. Verschiedene Slowjuicer Modelle können den Gehalt des Fruchtfleisches durch unterschiedliche Siebe beeinflussen. Einen qualitativen Saft erkennen Sie außerdem daran, dass er nicht so schnell dunkel wird und länger haltbar ist, da ihm nicht so viel Sauerstoff zugeführt wird wie bei gewöhnlichen Saftpressen.

Tipp: Werfen Sie die Frucht- und Gemüseabfälle direkt auf den Kompost

Lohnt sich die Investition in einen Slowjuicer?

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Ja. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört eine ausreichende Nährstoffzufuhr. Diese erhalten Sie durch eine tägliche Portion an Obst und Gemüse. Am einfachsten lässt sich dies mit einem gesunden Saft decken. Die tägliche Einnahme von gut verarbeitetem Saft kann dazu führen, sich fit zu fühlen und erholsameren Schlaf zu genießen. Ein starkes Immunsystem wird gefördert und auch die Verdauung profitiert von den Vitaminen und Mineralstoffen, die in derartigen Säften enthalten sind.

Ein weiterer Vorteil von Slowjuicern ist die besondere Entsaftungsmethode. Bei Bedarf wird ein fruchtfleischfreier Saft hergestellt. Dies ist besonders für Säfte, die Gemüse oder insbesondere Weizengras enthalten, vorteilhaft. Weizengras genießt ohnehin einen sehr guten Ruf, da es die Verdauung reguliert. Meist erhalten Sie jedoch nur Weizengraspulver, bei dem durch den Herstellungsprozess bereits viele Nährstoffe verloren gegangen sind. Mit einem Slowjuicer haben Sie nun die Möglichkeit, selbst frischen Weizengrassaft herzustellen.

Abnehmen: Rezepte für besonders gesunde Säfte

Zum Ausprobieren werden im Folgenden noch einige Rezepte vorgestellt. Sogenannte Superfoods, also Lebensmittel, die besonders reich an Nährstoffen sind, verleihen den Säften einen extra Vitaminkick. Falls die Säfte nicht süß genug sind, können ihnen nach Belieben 1-2 getrocknete Datteln als Süßungsmittel zugesetzt werden.

Gurken-Weizengrassaft:

  • ·         1 Gurke
  • ·         3 Selleriestangen
  • ·         1 Römersalat-Herz
  • ·         ½ Limette
  • ·         1 Handvoll Weizengras

Sanddornsaft: 

  • ·         4 Karotten
  • ·         Eine Handvoll Sanddornbeeren
  • ·         100 ml Kokoswasser
  • ·         Eine Handvoll Cashewkerne
  • ·         1 getrocknete Dattel

Grapefruit-Granatapfel-Saft:

  • ·         100 ml grüner Tee
  • ·         ½ Grapefruit, geschält
  • ·         1 Granatapfel, geschält
  • ·         1 cm frischen Ingwer

Schon die Inhaltsstoffe zeigen an, dass Sie gute Chancen haben, einige Kilos zu verlieren. Ein bis zweimal in der Woche statt dem Abendessen einen flüssigen Smoothie, dann können Sie ein bis zwei Kilo abnehmen. Dies gilt insbesondere für die Generation 35+, denn ab einem gewissen Alter wird die Gewichtsabnahme zusehends schwieriger. 

Wir wünschen viel Spaß beim Genießen dieser leckeren Säfte!