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Gartenarbeiten im April, Garten Magazin, Hornspäne kaufen, Kompost anlegen

Im April werden Kompost und Gemüsebeet bearbeitet

Mit den meisten Gartenarbeiten im April beginnt spätestens je nach Wetterlage endlich die Gartensaison. Für Gartenliebhaber zählt der April wohl zu einem der schönsten Monate des Jahres. Die Natur erwacht, Blumen stecken ihre Köpfchen aus der Erde, es gibt jede Menge Aufgaben. Bei der Planung sollte eines bedacht werden: Das Wetter schlägt im April gern seine Kapriolen. Von angenehm warm bis zu plötzlichem Schneeregen ändert sich das Wetter ganz nach dem Sprichwort: „April, April – der macht was er will.“ Nutzen Sie deshalb jeden guten Tag, um sich im im Garten zu bewegen. Denn nicht nur der Natur gefällt die Pflege, auch der Organismus wird bei frischer Luft und Bewegung gestärkt.

Gartenarbeiten im April | Beginnen wir mit Gartengeräten

Gartengeräte und Gartenmöbel reparieren

Geräte und Gartenmöbel überprüfen und gegebenenfalls reparieren. Und bevor der Klappstuhl zusammenbricht, sollten vor allem die Gartenmöbel überprüft werden. Machen Sie sich also unbedingt einen Knoten ins Taschentuch: „Gartenarbeiten im April – Stühle anschauen und reparieren!“

Vielleicht wäre es besser, jetzt direkt vor der Saison neue Gartengeräte anzuschaffen, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Setzen Sie auf traditionelle Gartengeräte, die meist über Generationen hinweg sehr gute Arbeit geleistet haben. Der Sauzahn erleichtert Ihnen das mühevolle Umgraben. Der Zahn gleitet durch die Reihen und lockert den Boden auf, ohne das Mikroklima im Boden zu zerstören. Die verdichteten Erdschichten werden wieder geöffnet, sodass Regenwasser leichter die Schichten durchdringt. Das hat zur Folge, dass die Wurzeln besser anwachsen und auch die notwendige Feuchtigkeit leichter aufgenommen wird.

Nachhaltig, umweltfreundlich und effektiv im Garten arbeiten

Gleichzeitig verhindert der Sauzahn das schnelle Nachwachsen von Unkraut. Der schmale Sauzahn lässt sich spielend leicht durch den Boden ziehen. Diese Erleichterung werden Sie, im Gegensatz zum Spaten, sehr schnell spüren. Insbesondere schwere, lehmhaltige Böden werden mit dem Sauzahn schnell gelockert. Der schmale Zahn eignet sich insbesondere in schmalen Gartenbeet wie Erdbeerreihen oder Stauden. Bedenken Sie, dass die ausreichende Belüftung Basis zur Wasseraufnahme und dem Gedeihen der Pflanzen entscheidend ist!

In diesem Zusammenhang empfehle ich Ihnen auch den Artikel über sinnvolle Gartengeräte.

Wichtige Gartenarbeiten im April: Blumenbeete und Wege säubern!

Tulpen und Narzissen sind jetzt abgeblüht. Entfernen Sie alle trockenen Pflanzenteile. Abgeblühte Tulpen werden sofort geschnitten, damit die Kraft in die Blumenzwiebel geht und nicht etwa in die Samenbildung im Inneren der Blüte. Ab damit auf den Kompost! Die Blumenzwiebel von Tulpen nehmen Sie aus der Erde und lagern diese in einer trocknen und dunklen Kiste. Dafür eignet sich eine kleine Holzkiste (wie z.B. Mandarinenkisten, die im Dezember im Supermarkt erhältlich sind), mit etwas Zeitungspapier und Sand auslegen. Dann die Tulpenzwiebeln hinein und eventuell abdecken.

Wichtiger Hinweis zum Lagern von Blumenzwiebeln

Lichteinfall unbedingt vermeiden, da die Blumenzwiebeln austreiben könnten!

Heben Sie die Blumenzwiebeln mit einer Gartenschaufel aus der Erde, säubern diese ein wenig und legen sie diese nebeneinander in die Holzkiste. Sollten Sie sehr viele Blumenzwiebeln haben, kommt eine Schicht Zeitungspapier dazwischen.

Weiterhin Gemüse aussäen

Das Aussäen der Gemüsesamen braucht kein ideales Wetter. Solange Samen in der Aufzuchterde ausreichend Feuchtigkeit haben, stehen die Sämlinge im Frühjahrsbeet oder auf der Fensterbank sehr gut. Selbst wenn die ersten Tomatenpflanzen schon eine stattliche Höhe im Anzuchttopf erreicht haben, kommen sie auf keinen Fall direkt in das Gemüsebeet! Dennoch noch immer besteht die Gefahr von plötzlichen Nachtfrösten. Dann wären die Jungpflanzen dahin.

Je gründlicher der Boden vorbereitet ist, umso besser die Gemüseernte

Statt dessen bereiten Sie die Gemüsebeete vor. Eine der wichtigsten Gartenarbeiten im April. Entfernen Sie das Unkraut mitsamt langer Pfahlwurzeln. Wichtig ist vor allem, dass der Boden belüftet und gelockert wird. Hier kommt wieder der Sauzahn ins Gespräch. Denn mit ihm lockern Sie die Erde und entfernen Unkräuter mit langen Wurzeln.

Um eine gute Ernte zu erhalten, muss nährstoffarme Gartenerde verbessert werden. Es wäre sträflich, gleich an Dünger zu denken. Denn der erste Blick sollte zum Kompost wandern. Humus ist das Beste für alle Pflanzen – Gemüse, Obststräucher oder Rosen und Stauden. Sollte bis jetzt noch kein Kompost in Ihrem Garten stehen, ist der April die richtige Zeit, einen anzulegen.

Alternativ eignen sich als grobe Richtlinie auch 10 Kg Hornspäne, die für ca. 100 Quadratmeter Boden ausreichen. Damit können Sie Gemüsebeete biologisch düngen und gleichzeitig Blühpflanzen und Strauchbeeren versorgen. Sie geben ihre Nährstoffe über mehrere Wochen an den Boden ab und versorgen Ihre Gemüsepflanzen  ideal in der Wachstumsphase. 

Vorbei die Zeit der Frühlingsblüher, jetzt locken Erdbeerpflanzen!

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Foto: Die Erdbeere Honeye erzeugt eine reiche Ernte. © Baumschule Horstmann

Wenn Sie den ganzen Sommer bis zum Herbst an frischen Erdbeeren naschen wollen, pflanzen Sie abwechselnd frühe und späte Sorten von Erdbeeren. Dann dürfen auch die Kinder hin und wieder ein paar der frischen Beeren naschen. Gleichzeitig bilden verschiedene Erdbeerpflanzen auch ein unterschiedliches Bild an weißen, rosafarbenen und sogar roten Blüten. Auch alle anderen Beeren wie Johannisbeeren oder Stachelbeeren werden jetzt gepflanzt. Geben Sie in das ausreichend große Erdloch eine gute Portion frischen Humus, so erhalten die Pflanzen einen guten Start in Ihrem Garten.

Dem Gemüsebeet eine ordentliche Portion Kompost geben

Lockern Sie die Erde mit einer Hacke und geben, falls das nicht schon im Herbst geschehen ist, frischen Kompost hinzu. Wässern Sie die Beete einmal ordentlich, so verteilen sich die Nährstoffe im Boden. Es sind diese einfachen Massnahmen, die für kräftige Pflanzen und eine gute Ernte sorgen. Sobald das Beet vorbereitet und mit frischem Humus versorgt ist, können Sie die nächste Aufgabe angehen: Den Kompost umsetzen.

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Haben Sie viele Regenwürmer in der Erde? Dann haben Sie einen ausgezeichneten Gartenboden!
Photo credits: Pixabay.com

Das bedeutet, bringen Sie den unteren Teil nach oben und umgekehrt. Ist die Gesamtmasse zu fest und droht zu ersticken, hilft es, Zweige und kleine Äste dazwischen zu legen. Sie sorgen dafür, dass der notwendige Sauerstoff im Komposthaufen die Zersetzung natürlicher Gartenabfälle fördert. Sollten sich im Kompost viele Regenwürmer tummeln, ist das ein Zeichen, dass hier ein idealer Lebensraum geschaffen ist. Regenwürmer sind die kleinen, grossen Helfer im Kompost. Auch Engerlinge fühlen sich hier sichtlich wohl.

Übrigens: Regenwürmer sind die besten Freunde im Garten. Es tummeln sich hoffentlich viele dicke Exemplare im Kompost und den Gemüsebeeten.

Tipp: Einen Teil des Kompost geben Sie den schönen Rosen und Stauden. Sie werden sich mit einer prachtvollen Blüte danken!

Bringen Sie schon im April Farbe in den Garten!

Gartencenter bieten jetzt noch hübsche Frühlingsblüher wie Stiefmütterchen und Primeln an. Doch neben all der Blütenvielfalt sollten Sie auch an die Ernte im Sommer denken! Nicht nur Sie, auch Insekten erfreuen sich an den bunten Blumen. Bienen und Schmetterlinge werden von der bunten Pracht angezogen. Finden Sie im Beitrag über Gartenblumen zwischen Juli und Oktober Ihre Lieblingsblumen zum einpflanzen im Frühjahr!

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Holen Sie sich Farbe in den Garten. Denn nichts ist schöner als all die liebliche Pracht zu bewundern. Photo credits: Photo by Lesly Juarez on Unsplash

Bei aller Liebe zu Gartenarbeiten im April: Denken Sie auch an Bienen und Insekten!

Rosenkohl überwintert sehr leicht.
Rosenkohlpflanzen haben den Winter überstanden
Photo credits: Lifestyle4unique

Wenn Ihr Gemüsebeet noch mit Wintergemüse wie Rosenkohl oder Palmkohl besetzt ist, wird es jetzt im April vielleicht schon blühen oder in wenigen Tagen. Lassen Sie die Pflanzen einfach stehen.

Wichtige Nahrung für Insekten

Denn die ersten Bienen und Hummeln finden hier die erste Nahrung! Später können Sie eigene Samen absammeln, sofern Sie keine Hybrid-Samen verwendet haben. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es sich bei den Pflanzen nicht um Hybriden handelt.

Eignen sich die Samen für die nächste Anzucht, können Sie diese mit anderen Hobbygärtnern tauschen. Samen-Tauschbörsen sind überall beliebt. So kommen sie preisgünstig an neue Gemüsesamen. In ganz Europa gibt es Communities, die eigene Samen zum Tausch anbieten und zum Beispiel für die Parmakultur verwenden. Lassen Sie also Ihre Rosenkohlpflanzen stehen und warten Sie auf die Blüte. Nachdem die Samen später abgesammelt sind, kommen die alten Pflanzenteile auf den Kompost.

Wenn Sie Chili anbauen wollen, sollten die Jungpflanzen schon längst im Frühbeet wachsen und gedeihen. Chili gehört zu den Gemüsesorten, die bereits im Februar ausgesät werden. Haben Sie den Aussattermin verpasst, holen Sie sich ein paar frische Chilipflanzen aus dem Gartencenter.

Einen Kompost anlegen oder umsetzen

Eine der wichtigsten Gartenarbeiten im April: Einen Komposthaufen anlegen. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt. Die Temperaturen sind noch kühl, der intensive Verrottungsprozess hat noch nicht begonnen.

Einem Garten ohne Kompost fehlt das Herz

Es ist gut möglich, dass Sie jetzt im Frühling bemerken: Oh, mir fehlt Gartenerde. Wie kann ich den Kompost beschleunigen? Ganz ehrlich, im noch kalten Frühjahr kann der Kompost nicht beschleunigt werden. Denn ein Kompost braucht Wärme und Feuchtigkeit. Im Netz tummeln sich viele Hinweise, den Kompost mit Zucker oder Hefe zu beschleunigen. Doch Zucker fermentiert und das kann mit dem Verrottungsprozess der Grünabfälle nicht verglichen werden. Die so wichtigen Nährstoffe gehen bei der Zugabe von Zucker auf dem Kompost verloren.

Es hilft also nur eins: Sorgen Sie dafür, dass Sie einen ganzjährigen Kompost haben!

Sie benötigen vorerst Zweige und Äste. Sofern vorhanden, auch die ersten Grünabfälle aus dem Garten oder der Küche. Diese werden aufgeschichtet. Diese unterste Schicht ist die wichtigste, denn sie sorgt dafür, dass Luft an den Kompost kommt und Wasser abfliessen kann. Fehlt eine oder sogar beide Komponenten, schimmelt der Kompost schnell.

Einen Kompost anlegen oder umsetzen ist Männerarbeit. Denn die gesamte Masse an Grünabfall muss von unten nach oben, also einmal komplett umgesetzt werden. Ideal ist ein Garten Komposter aus Holz, den Sie im Gartenfachmarkt kaufen. Auch ein kleiner Komposter findet seinen Platz, denn der gute Humus, der sich daraus entwickelt, ist unbezahlbar. Im Artikel „Was darf auf den Kompost?“ erfahren Sie, was kompostiert werden kann und was nicht. 

Gartenarbeiten im April: Den Rasen jetzt pflegen!

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Mit der Wärme wächst der Rasen. Damit er im Sommer schön und gesund ist, sollten ihn jetzt vertikutieren. Dabei wird der Boden in erster Linie belüftet, Moos entfernt und Unkraut reduziert. Gegebenenfalls setzen Sie jetzt einen speziellen Rasendünger ein, der Zeitpunkt im April ist ideal. Nach dieser Rasenpflege werden jetzt auch kahle Stellen nachgesät.

Im April Blumen Knollen pflanzen

Wenn Sie im März hübsche Dahlien gekauft haben, kommen diese nun endlich in die Erde. Auch die überwinterten Knollen werden herausgeholt und können in Kübel oder direkt in das Blumenbeet gesetzt werden. Markieren Sie die Pflanzstellen mit einem Bambusstab, der später auch als Wuchshilfe dient.

Tipp: Setzen Sie erst den Bambusstab in die Erde und danach die Dahlienknolle. So verhindern Sie ungewollte Verletzungen an den zarten Knollen.

Nutzen Sie die ersten warmen Sonnenstrahlen im Freien. Dafür haben Sie hoffentlich eine gemütliche Ecke im Garten. Schon auf einer kleinen Gartenbank, richtig platziert um Frühblüher zu betrachen, lässt sich der Tag genießen. Das waren die Gartenarbeiten im April. Beeilen Sie sich, denn der Mai lässt nicht lange auf sich warten.

Erst wenn die Frostperiode überstanden ist, können Kübelpflanzen wieder ins Freie gestellt werden. Um ihnen den Übergang leichter zu machen, sollten Jutesäcke oder andere Vliesumhüllungen in den ersten Tagen noch nicht entfernt werden. Empfindliche Gewächse wie exotische Pflanzen bleiben jedoch bis Mai im Gewächshaus stehen. Dann beginnt das erste, vorsichtige Gießen. Es ist daher wichtig, den Pflanzen Schutz zu bieten, vor allem in kalten Nächten, in denen zwischenzeitlich niedrige Temperaturen herrschen. 

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