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Interview mit Harry und Meghan, Interview Oprah, Lifestyle Magazin

Medien Spektakel: Das Interview mit Harry und Meghan? Oder:

Die Abrechnung mit dem Königshaus, die gar keine ist

Beitragsfoto: „Oprah with Sen. Obama in Des Moines, IA“ by Joe Crimmings is licensed under CC BY-ND 2.0

RTL zeigt sich von seiner vermutlich besten Seite. Mit der Bezeichnung des britischen Königshauses als „die Firma“ begibt man sich bereits auf untere Kellerebenen. Ja, was glauben Sie denn, wie die älteste Monarchie der Welt funktioniert? Am heimischen Schreibtisch? Kleinkrämer-Gedanken wie man sie aus Deutschland kennt. Und auch die Monarchie an sich hat in Deutschland nicht viel Wert. Wie so oft, wenn es sich um traditionelle Werte handelt. Aber lassen wir das beiseite. Heute sitzen Harry und Meghan wieder in der Lounge. Das Interview mit Harry und Meghan veranlasst mich zu einer eigenen Perspektive.

Warum interessiert mich das?

Weil ich die Geschichte der Windsors, der Mountbatten, der Sachsen-Coburg und Gotha seit Jahren beobachte und vor allem lerne. Das britische Königshaus spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung Europas. Ohne den anti-monarchen Gedanken zeigen sich interessante Perspektiven auf. Denn immerhin geht es nicht nur um Grossbritannien, sondern um das riesige Commonwealth. Doch schauen wir auf das

Interview mit Harry und Meghan

Meghan und Grossbritannien sind zwei Attribute, die von vornherein gegensätzlich sind. Amerikas Generationen sind geprägt von Exzentrik, von Forderungen, von dem Lebensgefühl die Besten und Grössten auf der Welt zu sein. Immer nach vorn preschen, ganz so wie Trump oder Kampagnen wie #metoo. Ich wähle bewusst diese zwei gegensätzlichen Punkte. Zeigen sie doch, dass in Amerika jeder die Chance ergreift – ergreifen kann – verbunden mit grosser Polemik und Dramaturgie.

Grossbritannien mit der Königlichen Familie zeichnet trotz Prunk und Gloria ein Attribut: Demut. Die Fähigkeit, den Kopf zu senken. Die Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit in den Hintergrund zu rücken. Eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten ist Prinzip Philip, der es als Charakterkopf geschafft hat, sein ganzes Leben vier Schritte hinter seiner Frau zu gehen. Das ist Demut, in dem Verständnis, sich einer Ehe – einer Monarchie zurückzustellen und dennoch seinen eigenen Platz zu finden.

Denken wir auch zurück an den Moment, in dem Queen Elisabeth II. den Kopf neigt vor dem vorbeifahrenden Sarg von Diana. Ein Zeichen, das sie als Königin nicht hätte tun müssen. Und dennoch vor aller Welt ein Zeichen setzte. Solche Signale sind wichtig, gerade in der Gegenwart, in der Demut zusehends verdrängt wird.

Die Arroganz der Firma kann demzufolge nur begrenzt sein, denn es war nicht der einzige Moment im Leben der heute 95-jährigen Queen, in dem sie eventuell auch von ihren persönlichen Grenzen abgerückt ist. Auch die Scheidung Ihres Sohnes Prinz Charles spielte eine Rolle, die unsichtbare Präsenz der zukünftigen Frau Camilla. Die Queen – und damit auch die Institution Monarchie – hat sich lehrwillig gezeigt und dies öffentlich gemacht. Es sind Vorgänge, die in jeder einzelnen Familie ebenfalls geschehen, dessen sollten wir uns bewusst sein.

Oprah: War Deine Hochzeit eine ausserkörperliche Erfahrung ??? What the fuck (WTF) of question!

Meghan. Ich bin Amerikanerin, ich wusste nichts von den Royals. Im Ernst? Ok, dann könnte man in etwa so antworten: What the fuck. Die arme Meghan hat gar nichts gewusst. Diana war seinerzeit die meistfotografierteste Frau der Welt und Meghan wusste nichts von den Royals? Nicht nur, dass man das nicht glauben kann. Es macht das mit Hochspannung erwartete Interview schon in der ersten halbe Stunde gänzlich unglaubwürdig.

„Gott sei Dank wusste ich nicht viel über die Familie“ WTF

„Oh, ich wusste nicht, ich muss einen Knicks machen.“ Deeply – um Respekt zu zollen. Meghan kennt sich mehr in Walt Disney Geschichten von Arielle aus als in der Familie ihres zukünftigen Mannes. Was soll man von einem Menschen denken, der nicht weiss, dass auch innerhalb der Familie ein Knicks vor der Königin gemacht wird? Und ja, genau. So sieht Respekt aus. Und dies gilt auch für Menschen, die nach 1981 geboren sind.

Eine Frau heiratet den Bruder des zukünftigen Königs von Großbritannien und dem Commonwealth und geht „ohne Wissen“ in diese Ehe. Da fehlen mir die Worte.

Nach 5 Minuten vermute ich, das wird ein typisches Ami-Interview mit Opferrolle und dem erklärten Bösewicht. Das beste Interview ihres Lebens? Oder der am besten gelungene Clou ihrer Karriere?

Oprah: „Was hat dich zum weinen gebracht?“ – „Ich möchte nicht über Details sprechen.“

„Ich verfolge die Geschichten in den Medien nicht.“ – … aber ich habe sie angeklagt, denkt es in mir weiter.

Das Interview mit Harry und Meghan: Um jeden Preis überleben

Es ist kein Geheimnis, dass die britische Monarchie in jedem Jahrhundert ein Ziel hat: Überleben. Eine durch und durch menschliche Eigenschaft, denn schliesslich will jeder Mensch überleben. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft bis hin zu Parteien und eben auch einer Monarchie.

Warum wird das britische Königshaus für die Fähigkeit zu überleben immer wieder kritisiert? Mit ihrem Interview greifen Harry und Meghan in die gleiche Kerbe. Sie wollen mit ihrer kleinen und jungen Familie überleben. Das ist menschlich, nachvollziehbar und verständlich. Und Meghan stellt sich (in den ersten 30 Minuten) als Opfer dar, obgleich sie nach Ihrer Aussage nichts über die Familie wusste. Wie naiv läuft man durch die Welt?

Eines scheint bei diesem Interview klar: Meghan versteht es, Worte zu benutzen ohne eindeutige Aussagen zu machen. Come on! Sie antwortet auf Oprah´s Fragen mit langen Geschichten und vermeidet dabei die Antwort auf die Frage. Aber sie teilt aus. So zum Beispiel als es um Frauenrechte geht. „Sie brachten mich dazu, darüber nachzudenken. Ich, die immer für Frauenrechte gesprochen hatte, schwieg plötzlich.

Das Schweigen der britischen Königsfamilie ist legendär …

… und das nicht erst seit Diana oder Meghan. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Ein Sprichwort, das auch in Deutschland bekannt ist. Es hat durchaus seinen Sinn, wenn man ein friedliches Miteinander wünscht. Was nicht bedeutet, alles herunterzuschlucken. Auffällig ist, dass der jungen Generation, zu der Meghan gehört, diese Eigenschaft fehlt. Denn einer der wichtigsten Grundsätze der britischen Monarchie lautet: Zeige keine persönlichen Gefühle. Wem das nicht passt, sollte nicht in diese Familie einheiraten. Akzeptanz und Respekt sind immer gleichwertig und sollten auch für jene Situationen gelten, die nicht gefallen.

Solche Aussagen sind kennzeichnend für die junge Generation. Sie wollen alles, immer um jeden Preis. Sobald sie es nicht bekommen, werden sie wütend. Komischerweise wird genau diese Eigenschaft Meghan schon länger zugeschrieben. Doch die Realität ist: In keiner Familie wird öffentlich über alles gesprochen! Schauen Sie in Ihre eigene Familie. Und Sie werden feststellen, dass bestimmte Themen verschwiegen werden. Weil es ums überleben geht – das Überleben der Familie.

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Meghan hätte auch einen anderen Weg gehen können, eine andere Möglichkeit suchen können. Die machthabende Familie anzuprangern ist kein Kunststück. Meghan wird ebenfalls nachgesagt, sie wollte immer alles, immer mehr. Wenn es dann um die Sicherheit ihres Sohnes geht, will sie doch den Prinzentitel, um seiner Sicherheit wegen. Und damit steht sie selbst im Zentrum ihrer Familie. Dem Schutz ihrer eigenen, kleinen Familie.

Doch wenn man alles will, muss man auch bereit sein, Kompromisse zu machen. War sie bereit dazu? Ihre undeutlichen Antworten und nichtssagenden Worte wie „Die Dinge“ lassen zweifeln.

„Sie wollten mich und meinen Mann nicht schützen aber andere Mitglieder der Familie.“

Nichts ist so wie es scheint. – wo ist das nicht so? Unser ganzes Leben ist vom „Schein des Sein“ geprägt! Schauen wir uns die aufgehübschten Social Media Profile an!

„Touren sehen immer schön aus.“ Sie spricht von den repräsentativen Aufgaben innerhalb der royalen Familie. Es war anstrengend. Wir haben unseren Job gemacht. – Sie hat gelitten. „Wofür brauchtest Du Hilfe?“ fragt Oprah. „Die Dinge“ sagt Meghan. Bitte, was für ein sensationelles Interview mit Harry und Meghan.

„Welcher Schutz hat gefehlt?“ – „Gekünstelte Dinge, ich hätte Kate zum Weinen gebracht. Sie haben es nicht gerade gerückt. Wie bitte? WTF.

Der ungeborene Sohn würde keinen Schutz bekommen. Er wird kein Prinz

Wenn es bedeutet hätte, dass er Schutz bekommen hätte, wäre mir der Titel wichtig gewesen. Die Vorstellung – ein altes Dekret sagt, die Kinder würden automatisch Prinz und Prinzessin? Es ist ein Geburtsrecht und er hat darüber zu entscheiden, ob er Prinz oder Prinzessin wird. Solche Worte klingen, als hätte Meghan auf den Prinzen-Titel spekuliert. Und dann kommt diese unsäglich Frage von Oprah:

„Wie habt ihr das Archie erklärt?“ Warum sollte man das einem unter 2-jährigen erklären?

Aus welchem Grund wolltet Ihr die Tradition nicht? – Wieder antwortet Meghan nicht direkt auf die Frage.

Warum wollten sie Archie nicht zum Prinzen machen? Sie wirkt weinerlich, aber unecht. „In meiner Schwangerschaft war die Rede davon, wie dunkel er sein wird.“ Das ist ohne Zweifel schmerzhaft, doch diesen Schmerz fühle ich nicht während sie spricht. Und das liegt an ihrer merkwürdigen Ausstrahlung, verwundert umso mehr, da Oprah doch ihre langjährige Freundin ist. Würde man in dieser Situation nicht eine persönliche, fast intime Atmosphäre erwarten?

Das Interview mit Harry und Meghan – Viele Worte ohne Aussage

Wer hat davon gesprochen? Sie nickt und möchte vielsagend wirken.

Was genau? – Wer war es? „Das würde den betroffenen Personen sehr schaden.“

Harry und die Familie sprachen darüber. „Wenn das deine Schlussfolgerung ist, liegst du richtig“. –

„Ich wollte nicht mehr leben“

Der Abschnitt ihrer schlimmen Zeit, in der sie nicht mehr leben wollte und der Moment, in dem sie Hilfe suchte, klingt Dianas Story adaptiert. Sie wirkt unecht, als sie darüber spricht, dass sie nicht mehr leben wollte. Kein inneres Zurückblicken, kein Blick in die Vergangenheit, keine aufsteigenden Gefühle oder Tränen in ihren Augen.

„Ich bin das Opfer, das hinter geschlossenen Türen gelitten hat. So viele Menschen leiden hinter Türen.“ Ist das jetzt ein persönliches Interview oder der Beginn einer neuen Promo-Tour?

Verantwortung beginnt bei Bewusstsein

Eines ist klar. Meghan ist die neue Leitfigur einer Opfer-Generation, die sich anstehender Konsequenzen nicht bewusst ist. Doch jeder Lebensschritt verlangt Konsequenzen, Akzeptanz, Toleranz – mal mehr, mal weniger. Mal sind es solche, die gefallen, mal jene, nicht gefallen. Dann liegt es an jedem Einzelnen, abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen, hinter der man steht.

Man wirft nicht mit faulen Eiern!

Wer macht dieser Generation klar, dass Verantwortung mit Bewusstsein beginnt? In den letzten Jahren hat sich ein Charakter herausgebildet, der notwendiges Wissen ignoriert und sich bildlich über Werte und Traditionen hinwegsetzt? Immer mit dem erhobenen Moralfinger, wie schlecht man behandelt würde?

Im nächsten Schritt, bei der Ankunft in Amerika die Hilfe eines Medienmoguls anzunehmen, klingt in diesem ganzen Verlauf wie ein schlechter Witz. Vor der britischen Presse zu fliehen (wie Harry ganz klar erklärt) und sich einem Medienmogul anzuvertrauen … man fragt sich unweigerlich: Was ist los mit dieser Geschichte um Harry und Meghan?

Harry sagt, es war der Zeitpunkt, von der Familie zu gehen.

Harrys Angst, die Geschichte könne sich wiederholen, ist nachvollziehbar. Seine Worte, seine Präsenz unterscheiden sich von Meghans. „Wir reden hier über die britische Presse.“ Ein wichtiger Satz, der klarmacht, um wen es in diesem Interview bei „denen“ eigentlich geht.

„Man fragt das System, dessen Teil man ist.“ Wir haben keine Hilfe erhalten und gehört „So ist es. Das haben wir alle durchgemacht.“ Seine Enttäuschung ist spürbar. Zum ersten Mal bekommt dieses Interview mit Harry und Meghan einen persönlichen, echten Touch.

Ich muss etwas für meine eigene psychische Gesundheit tun. Ich musste die Dinge in die Hand nehmen.“ Ein wichtiger Satz, der die beiden im Verständnis von Verantwortung unterscheidet.

„Ich glaube, ich habe mich geschämt, mit meiner Familie zu reden. Ich habe mich geschämt, meiner Familie zu sagen, dass Meghan Hilfe braucht.“

Kontrolle durch Angst! Bravo Harry!

„… das wird nicht gut enden.“ Harry steht mit beiden Beinen im Leben. Ich bin mir darüber bewusst, wie viel Angst meine Familie hat, die Boulevard-Blätter könnten sich gegen sie wenden.“ Im Gegensatz zu Meghan verurteilt Harry weder seine Familie noch die Königliche Krone. Er erkennt die Situation und zieht seine Konsequenzen, indem er die kleine Familie auf eigene Art beschützt.

„Ich habe meine Grossmutter nie überrumpelt. Dafür respektiere ich sie zu sehr.“

Ich wünschte, wir würden alle aus der Vergangenheit lernen. – Harry

„Meghan ist eine der grössten Berechnungen für das Commonwealth.“

Meghan: Wir wollten das für immer tun – widerspricht ihren Worten, sie wusste nichts von der königlichen Familie. Sie antwortet jedoch wieder nicht auf die Frage, ob sie das alles inszeniert hätte – den Megxit.

Oprah: Was war das für ein Gespräch über Archies Hautfarbe?

Meghan spricht in diesem Zusammenhang keineswegs klar, und überlässt es den Gedanken der Zuschauer, wer konkret im Buckingham Palast über die Hautfarbe ihres Kindes gesprochen hat. An dieser Stelle kann man ihr die Berechnung dieses Parts des Interview zuschieben. Ein Nicken reicht keineswegs aus, um klarzustellen, dass es NICHT Queen Elisabeth II. und Prinz Philip waren. Sie räumt dieses entstehende Missverständnis nicht aus dem Weg. Und das ist unverzeihlich.

Harry: Über dieses Gespräch werde ich nie reden. Ich kann nicht sagen, worum es ging. Das war am Anfang. Es gab einige offensichtliche Anzeichen, bevor wir geheiratet haben.

„Die Familie hat den unterschwelligen Rassismus nicht anerkannt. Die Familie selbst war herzlich und lieb zu Meghan.“ Er schafft es mit wenigen, deutlichen Worten den Rassismus-Vorwurf in Richtung seiner Familie zu entschärfen und zeigt mit ehrlicher Liebe, dass auch die königliche Familie menschliche Fehler hat. Ihm gelingt das Kunststück, niemanden zu diffamieren und dennoch die bisher unausgesprochene Wahrheit auszusprechen.

Erst nach dem Interview ist es Harry wichtig, klarzustellen, dass seine Grosseltern nicht diejenigen waren, die über Archies Hautfarbe sprachen.

Meine Grossmutter und ich haben ein sehr sehr gutes Verhältnis. Ich habe grossen Respekt vor ihr.

Und auch die Beziehung zu seinem Vater Prinz Charles beschreibt er ehrlich ohne Vorwurf: „Es ist eine meine Prioritäten, diese Beziehung zu reparieren.“

Meghan: Im Leben geht es darum, Geschichten zu erzählen. – WTF Ehrlich? Nein, im Leben eines Schauspielers geht es in der Tat darum, Geschichten zu erzählen. Im Leben eines Menschen geht es darum, glücklich zu sein, den Menschen zu treffen, mit dem man sein Leben teilen möchte. Und sollte es zufällig ein Prinz sein, wäre man gut beraten, hier kompromissbereit aufzutreten.

Harry sagt, er wäre noch da, wenn die Institution es leichter gemacht hätte. Das erinnert tatsächlich an das Exil von Königs Eduard VIII. und seiner amerikanischen Schauspielerin Wallis Simpson. Es erinnert auch an die schlichten Worte Dianas, die vor allem immer sehr menschlich geantwortet hat. Harry hat diese wundervolle Eigenschaft augenscheinlich ebenso.

Harry liegt Diplomatie im Blut

Harry: Die Zeit heilt hoffentlich alles. Die Beziehung zu William schwebt. Harry zeigt mit jedem Wort, dass er es versteht, die traditionellen Werte des britischen Königshauses und eine moderne Lebensweise zu vereinigen.

Meghan: „Ich bereue, dass ich ihnen geglaubt habe, mich zu schützen.“ – Es klingt, als wolle sie auferstehen in einer Wolke Dianas und Wallis Simpson.

Und selbst die letzten Worte Harrys zu seiner Hochzeit mit Meghan: „Da waren höhere Mächte im Spiel“ – zeigt, wie stark er die Werte der englischen Monarchie verinnerlicht hat. Denn nicht zuletzt ist das britische Königshaus auch Oberhaupt der britischen Kirche.

Das gross erwartete Interview mit Harry und Meghan hinterlässt einen merkwürdigen Beigeschmack. Wirklich spektakulär war es nicht. Der Rassismus-Vorwurf seitens Meghan wirkt aufgesetzt, der Gegenwart angepasst. Denn Harrys Worte sind deutlicher, konkreter. Irgendwie wirkt das Ganze wie ein aufgesetztes Medien-Spektakel mit amerikanischem Charakter: Viel Blase, wenig Luft. Allein durch Harry gewinnt es an Stärke zurück. Was deutlich macht: Es lohnt sich, für traditionelle Werte zu kämpfen, die Stabilität hinterlassen.

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