Jetzt ist Zeit, Rosenkohl anzupflanzen!

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Wenn Sie jetzt Lust auf dieses tolle Wintergemüse bekommen, dann jetzt schnell Rosenkohl Saatgut kaufen! Photo Credits: Pixabay

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Bei Twitter erscheint der Hashtag Rosenkohl mehrmals im Jahr und sorgt einerseits für Spott, andererseits ruft er die Gemüseliebhaber auf den Plan. Zwischen März und Mai wird Rosenkohl ausgesät, um bis Ende Mai als Jungpflanzen in das Beet umzuziehen. Keine Angst, wenn Sie jetzt im Mai noch Rosenkohl aussäen wollen – kein Problem! Es handelt sich schliesslich eh um ein Wintergemüse, das die Silvesternacht noch erleben wird und aufgrund seiner vielen Vitamine zu Recht als Superfood bezeichnet wird.

Rosenkohl liebt den Frost und Ihren Kochtopf

Wer den knackig süssen Genuss des kleinen Rosenkohls kommen möchte, achtet darauf, eine normal wachsende bzw. späte Sorte auszuwählen. So bleibt die Rosenkohlpflanze auch im Winter im Gemüsebeet stehen. Ernten Sie immer nur so viel, wie Sie gerade brauchen. Frischer geht es nicht. Allerdings sollten es frostfreie Tage sein, an denen die kleinen Köpfchen abgenommen werden. Bei Frost entwickelt sich der typisch würzige, leicht süssliche Geschmack von Rosenkohl.

Tipp: Für die direkte Ernte im Winter eine späte Sorten Rosenkohl pflanzen! So wird Energie und Platz im Gefrierfach gespart!

Wenn Sie Rosenkohl Saatgut kaufen, achten Sie ebenfalls auf gesunde Bio-Qualität. Der Preisunterschied ist minimal, und im Allgemeinen sind Pflanzen aus Bio-Samen robuster und geschmacksintensiver als herkömmliche. Die Wachstumsphase vom Frühjahr bis in den Winter dauert lange, richtig. Und verlangt ein wenig Geduld aber auch Planung im Gemüsebeet von Ihnen ab.


Standort Rosenkohl wählen

Rosenkohl ist, was den Standort betrifft, recht anspruchslos. Geben Sie ihm einen halbwegs windgeschützten Platz. Viel wichtiger ist ein nährstoffreicher Boden. Frischer Humus vom Kompost ist das Beste, was Sie Kohlsorten bieten können. Den Humus in den Boden einarbeiten – am besten zwei, drei Wochen vorher. Sollten Sie keinen Kompost haben, dann eignet sich auch ein Bio Dünger für Gemüse. Sie werden übrigens auf das Thema Kompost bei jedem Garten-Ratgeber stossen …

Rosenkohl lagern: Am besten, Sie belassen ihn dort, wo er wächst. Im Gemüsebeet.

Es kann doch nicht so schwer sein, Gemüse- und Gartenabfälle auf einen Haufen zu werfen?

Auch ich gebe immer wieder den Anstoss zu einem Kompost im Garten. Es ist der Kreislauf des Lebens, der Natur. Der weiche Waldboden ist nichts anderes als ein riesiger Kompost. Wer bisher glaubte, es handle sich hierbei um einen stinkenden Haufen, der Ratten und Tiere anzieht, der irrt. Und zwar gewaltig. Ein guter Kompost hat einen wirklich angenehmen Geruch, frisch und natürlich. Solange Sie hier kein Brot und keine gekochten Lebensmittel zutun, fühlen sich Ratten und Mäuse überhaupt nicht eingeladen. Einzig Regenwürmer und Maikäfer suchen den großen, warmen Haufen. Das ideale Klima und eine alte Bauernregel besagt, dass ein Komposthaufen, indem Regenwürmer zu finden sind, ein sehr guter ist.

Nichts ist leichter als Rosenkohl zu pflegen

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Es reicht aus, wenn Sie den Boden frei von Unkräutern halten und ab und an. auflockern. Das Auflockern bewirkt, dass die Wurzeln mehr Freiraum bekommen. Regelmässig bewässern. Am besten mit Regenwasser. Nach dem Auflockern des Bodens dringt Wasser leichter in den Boden ein, die Pflanze entwickelt sich besser. So einfach ist das.

Wintergemüse wie Rosenkohl ist gesund, vitaminreich und lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten. So, und jetzt bestellen Sie schnell noch Gemüsesamen, denn die Gartensaison hat längst begonnen!

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Über Daniela 225 Artikel
Daniela Shams ist Journalistin, Autorin und seit 2015 die Herausgeberin des Online Magazins Lifestyle4unique.