1. März 2024 Ihr unabhängiges Lifestyle Magazin L4U
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Tipp: Kartoffeln im Topf anbauen

Köstliche Kartoffeln im Topf anbauen

Viele träumen davon: Eigenes Gemüse anbauen. Ja warum tust Du es nicht? Weil Du keinen Garten hast? Das ist eine schlechte Ausrede. Du glaubst gar nicht, was Du alles auf dem Balkon an Gemüse anbauen kannst. Von Paprika bis Kartoffeln ist alles möglich. Ja, richtig: Du kannst Kartoffeln im Topf anbauen und Deinen Balkon dafür nutzen. Denn Kartoffelpflanzen sind nicht nur Nutzpflanzen, sondern auch dekorativ. Oder eben in einem kleinen Garten. Die Pflanze dient als Zierde und gibt Dir nach kurzer Zeit eine gute Ernte.

Zwei der beliebtesten Pflanzkartoffeln heissen Linda und Laura

Pflanzkartoffel Linda

Pflanzkartoffel Laura

  • tief gelbes Fruchtfleisch
  • festkochende Kartoffel
  • sehr guter, cremiger Geschmack
  • eignet sich sehr gut zur Lagerung
  • für Salzkartoffeln, Gratin Pellkartoffeln
  • Pflanzzeit Mitte April bis Ende Mai
  • Ernte nach ca. 130 – 150 Tagen
  • gelbes Fruchtfleisch mit roter Schale
  • festkochende Kartoffel
  • angenehmer aromatischer Geschmack
  • sehr gute Lagereigenschaft
  • für Pommes Frittes, Püree, Salzkartoffeln
  • Pflanzzeit Mitte April bis Ende Mai
  • Ernte nach ca. 130 – 150 Tagen
tipp: kartoffeln im topf anbauentipp: kartoffeln im topf anbauen
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Pflanzkartoffeln sind Saisonware. Lass Dich mit dem L4U Newsletter informieren, zu welchem Zeitpunkt Pflanzkartoffeln wieder auf dem Markt erhältlich sind.

Aus einigen Kartoffeln kannst Du je nach Grösse des Pflanztopfs mehrere Kilo Kartoffeln ernten Eine gute Nachricht, in Zeiten von Glyphosat und steigenden Lebensmittelpreisen. Ein weiterer Vorteil: Du hast die Möglichkeit, Deine Lieblingssorte anzubauen. Dazu gehören beispielsweise violette Kartoffeln, Kartoffel Pink fir Apple oder feine, mehligkochende Kartoffeln wie Pflanzkartoffel Adretta. Du wirst schnell bemerken, dass die unterschiedlichen Sorten auch mit diversem Geschmack überzeugen.

Kartoffeln pflanzen im Topf Anleitung: Ein Eimer, Erde und Leidenschaft

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Wenn Du jetzt mit fragendem Blick auf Deinen kleinen Balkon schaust, dann sieh Dir dieses Bild an. Es zeigt eine ausgewachsene Kartoffelpflanze im Topf kurz vor der Ernte. Es handelt sich um einen handelsüblichen 10 Liter Pflanztopf, der mit einem Gemisch von Kompost und gut durchlässiger Erde befüllt wurde.

Du kannst einen Pflanztopf oder auch den Potatotopf verwenden. Der hat den Vorteil, dass er von vornherein in die Höhe wächst und wenig Stellfläche beansprucht.

Verwende keine torfhaltige Erde, sondern gute solide Erde. Torfhaltige Erde ist zu leicht, zu luftig. Kartoffeln brauchen etwas solides um heranzuwachsen. Gib den bereits gekeimten Kartoffeln deshalb eine Chance, sich in guter Erde prächtig zu entwickeln!

Selbst wenn Du noch nie Erfahrung mit Kartoffeln hattest, probier Dich aus. Beobachte die Pflanzen, nicht die Statistik. Erlebe wie sie wachsen, was sie benötigen. Lies weniger in Büchern und Ratgebern. Die eigene Erfahrung ist am Ende des Tages immer entscheidend. Denn jeder Standort ist anders.

Lass auch die Kinder mithelfen! Was soll schon passieren? Sie lernen auf natürliche Weise, wie Gemüse angebaut wird. Dieses Wissen bleibt ein Leben lang erhalten. Fehler dürfen und sollen geschehen, auch beim Gemüseanbau. Denn nur daraus lernen wir. Diese Erfahrungen bringen uns Stück für Stück weiter.

Wie viele Kartoffeln muss ich im Topf anpflanzen?

Als durchschnittliche Regel rechnest Du ca. sechs Kartoffeln für eine Ernte von zwei Kilo. Schon in einen 10-Kilo-Eimer passen diese sechs bis acht kleinen Kartoffeln. Grosse Kartoffeln in der Mitte durchschneiden. Auch bereits gekeimte Kartoffeln werden durchgeschnitten und in die Erde gesetzt. Beachte, dass der Topf ausreichend gross ist, damit sich die Kartoffeln entfalten können. Denn wo viel Platz ist, wachsen auch viele Kartoffeln!

Kartoffeln im Kübel für die Terrasse

Sie sind nicht nur geschmacklich sehr interessant, sondern sehen auch hübsch aus. Die Pflanze entwickelt einen buschartigen Wuchs und geht in die Blühphase über. Die kleinen, niedlichen Blüten zaubern einen attraktiven Anblick. Ein Städter wird Dich fragen: „Was hast Du hier für eine schöne Pflanze?“ – „Nun, das sind meine Kartoffeln.“ antwortest Du süffisant. Damit sie gut anwachsen, lässt Du sie wie auf dem vorkeimen. Manchmal reicht sogar schon ein Blick in die Küche. Oft keimen Kartoffeln dort von ganz allein. Nutze sie! Kleine Exemplare steckst Du so in die Erde, grosse Kartoffeln schneidest Du in der Mitte durch und setzt sie ebenfalls in die Erde.

Der richtige Standort für Kartoffeln

Was wichtig ist, wenn Du Kartoffeln im Topf anbaust, ist nährstoffhaltige Erde und ein halbschattiger bis sonniger Standort. Hierfür eignet sich guter Kompost. Kartoffeln sind, was den Standort anbelangt, nicht sehr wählerisch. Insbesondere auf einem Balkon solltest Du keine Probleme haben. Dann regelmässig giessen, aber nicht zu oft, ansonsten werden die Kartoffeln im Pflanztopf geschmacklich zu wässrig. 

Wie lange brauchen Kartoffeln zum wachsen?

Die Wachstumsphase wird von der Kartoffelsorte und den klimatischen Bedingungen beeinflusst. In der Regel sind es rund drei bis vier Monate, bis Du Deine Kartoffeln ernten kannst. Die Pflanzen zeigen Dir, wann es soweit ist. Denn ab einem bestimmten Zeitpunkt, fängt das Blattlaub an zu welken, die Blätter werden gelb. Auch die Kartoffeln zeigen an, ob sie reif sind. Ist die Schale noch grün, müssen sie noch in der Erde bleiben. Insgesamt ist der beste Zeitpunkt zum Ernten der Kartoffeln, wenn die Pflanze welk ist.

Kartoffeln zum Keimen bringen

Dafür musst Du im Grunde nicht viel tun. Denn es gibt wohl kaum jemanden, der noch keine gereimten Kartoffeln in der Vorratskammer hatte. Bleiben die Kartoffeln zu lange liegen, keimen sie. Erst entwickeln sich kleine „Augen“, dann wächst der Keim langsam heran und sucht sich den Weg in das Licht. Deshalb Kartoffeln immer dunkel lagern! Liegen sie im Licht, keimen viel schneller. Ich glaube, jetzt sollte auch dem letzten klar sein, wie man Kartoffeln zum Keimen bringt.

Warum Kartoffeln anhäufeln?

Sobald die Pflanzen beginnen zu wachsen, häufeln Hobbygärtner sie an. Das Aufschütten von zusätzlicher Erde stimuliert das Wachstum der kleinen Wurzelknollen, aus denen Kartoffeln werden. Nach dem Anhäufeln entwickeln sich auch mehr Kartoffeln, sie breiten sich sozusagen unterirdisch aus, damit schöne grosse Kartoffeln wachsen können.

kartoffeln anpflanzen

Für Balkon und Terrasse: Der Potato Topf als Alternative zum Mörtelkübel

Tipp: Wenn Dein Balkon oder die Terrasse gross genug ist, pflanzen Sie Kartoffeln im Mörtelkübel, der sehr robust und in verschiedenen Grössen erhältlich ist. Die andere Option ist der professionelle Kartoffelturm mit mehreren Ebenen. Nach der Ernte können hier Feldsalat oder Rucola gesät werden. Feldsalat wächst sogar im Winter weiter, Du hast also jederzeit ein paar frische Salatblätter zur Hand. So nutzt Du den Potato Topf sinnvoll und nachhaltig. Die Erde muss für Salate nicht ausgetauscht oder verbessert werden.

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Tipp: Selbst wenn Du nur einen kleinen Balkon hast, kannst Du jedes Jahr Kartoffeln im Topf anpflanzen. Hier wird die Höhe ausgenutzt, weshalb Du nur den Platz für einen einzigen Pflanztopf brauchst. Der sogenannte Kartoffelturm gehört sicher zu den nachhaltigen Ideen für eine Stadtwohnung. Photo: Samenhaus Müller

Die Abbildung zeigt sehr gut, wie die Kartoffeln im Topf wachsen und leicht geerntet werden können. Und das geht wunderbar auch auf dem Balkon! Dieser Potato Pot bietet sich vor allem für Kartoffel Raritäten an. Denn diese sind bekanntlich nicht im Laden erhältlich. So kannst Du wirklich Deine Kartoffeln im Topf anbauen und anschliessend geniessen. Zum Düngen der Kartoffelpflanzen eignet sich wunderbar Brennnesseljauche, die Du ebenfalls selbst herstellen kannst, selbst auf dem Balkon.

Nicht nur das, denn den Kartoffelturm kannst Du mit passendem Zubehör erweitern und nach Deinen Wünschen gestalten. So ist es möglich, verschiedene Sorten von Pflanzkartoffeln anzubauen. Kartoffeln sind unglaublich vielfältig und manche Sorten sind so gut, dass allein etwas Butter und Salz ausreicht, um die frisch gekochten und dampfenden Knollen zu essen. Bereiten Dich jetzt vor, denn der März ist der richtige Zeitpunkt, um Pflanzkartoffeln zu kaufen.

Kulinarische Vielfalt kennenlernen beim Anbau von Kartoffeln im Topf

Beliebte Kartoffelsorten sind

tipp: kartoffeln im topf anbauen

Bamberger Hörnchen

tipp: kartoffeln im topf anbauen

Kartoffel Salome

Projekte und Vereine, die alte Gemüsesorten erhalten und Samen verkaufen

  • vern-ev.de
  • deaflora.de
  • dreschflegel-saatgut.de
  • Kartoffel-vielfalt.de
  • Samenhaus-Müller (mit dem Angebot von Arche-Noah)

Wann baue ich Kartoffeln an?

Kartoffeln pflanzen im Topf. Nicht jede Jahreszeit ist geeignet. Guter Pflanztermin für Kartoffeln ist ab Mitte April. Vorausgesetzt, es gibt keinen Frost mehr. Mach Dir also eine Notiz für die Gartenarbeiten im März. Lasse Deine Kartoffeln schon ab Februar oder Anfang März vorkeimen. Bis Ende Mai setzt Du dann die Erdäpfel mit dem Keimauge nach oben in den Pflanztopf. Sie brauchen wirklich sehr gute, nährstoffreiche Erde! Mit guter Erde steht und fällt der Ernteerfolg.

Am besten ein bis zwei Wochen vorher Kompost in den Boden einarbeiten. Steht Dir kein Kompost zur Verfügung, kannst Du auch Hornspäne oder Brennnesseljauche als Langzeitdünger verwenden. Sobald die Pflanzkartoffeln in der Erde sind, rechnest Du mit ca. 90 – 110 Tagen bis zur Ernte. Es versteht sich von selbst: Je grösser der Pflanztopf, umso mehr Kartoffeln können wachsen.

Welche Erde für Kartoffeln verwenden?

Kartoffeln sind Starkzehrer. Das bedeutet, wer Kartoffeln im Garten oder Topf pflanzen will, braucht wirklich gute Erde. Billige und torfhaltige Erde wird nur kleine Kartoffeln hervorbringen. Kartoffeln brauchen viel Nahrung und deshalb reichhaltige Erde. Auch wer in der Stadt wohnt, kann einen nährstoffreichen Dünger selbst herstellen. Brennnesseln wachsen überall, bei einem Spaziergang einfach ein paar Pflanzen sammeln (und vielleicht sogar auf dem Balkon einpflanzen). Anschliessend in einem 5-Liter Eimer eine Brennnesseljauche ansetzen und die Kartoffelpflanzen damit düngen.

Wie tief werden Kartoffeln in den Topf gesetzt?

Kartoffeln mögen es dunkel, also gib immer eine dicke Schicht Erde ein, ca. eine Handbreit. Hier sollen schliesslich später neue Kartoffeln wachsen. Wichtig ist ebenso das Anhäufeln der Kartoffeln. Vielleicht fragst Du Dich jetzt? Warum soll ich Kartoffeln anhäufeln? Nun, es fördert direkt das Wachstum der Kartoffeln! Sobald die Pflanzen wachen und ca. 20 cm erreicht haben, werden die Pflanzen mit einer Schicht Erde bedeckt. Am Ende sollen nur die jungen Blätter herausschauen. Das Anhäufeln wird im Topf und genauso im Gemüsebeet gemacht. Dadurch entwickeln die Pflanzen mehr Wurzeln und gleichzeitig neue Kartoffeln. Sie werden sozusagen angespornt.

Wann soll ich Kartoffeln setzen?

Der Termin, um Kartoffeln zu setzen, richtet sich in erster Linie nach der Sorte. Es gibt frühe, mittelfrühe und späte Kartoffeln. Wenn Du über einen längeren Zeitraum Kartoffeln ernten möchtest, bist Du gut beraten, alle drei Sorten auszupflanzen. Zum Glück sind Kartoffeln nicht sehr wetterfühlig oder empfindlich. Nur Bodenfrost könnte unangenehm werden. Frühe Sorten sind so gezüchtet, dass sie kalte Temperaturen vertragen. Deshalb können sie schon im März in den Boden. Behalte beim Setzen der Kartoffeln immer die Wachstumsphase bzw. Erntetermin im Kopf. 90 – 110 Tage. Dann entscheidest Du Dich für die Sorte und setzt sie in den Boden bzw. Pflanztopf auf dem Balkon.

Kurzer Überblick über den Anbau von Kartoffeln im Eimer

  • einen Topf von wenigstens 10 Liter
  • nährstoffreiche Erde
  • etwas natürlichen Dünger wie Brennnesseljauche oder Hornspäne
  • viel Leidenschaft und Geduld, dafür weniger Wissenschaft!

Um erfolgreich Kartoffeln im Topf zu planen, hier der Tipp für geschickte Hände: Den Kübel nehmen und mit einer Schicht Kies oder Sand auslegen. Dann guter Mutterboden, darauf die ersten zwei Kartoffeln im Abstand. Gut mit Erde bedecken und abwarten bis die Blätter herausschauen. Daraus ergibt sich bereits die Pflanztiefe der Kartoffeln. Das ist das Zeichen für die nächste, grosszügige Schicht Erde und die nächste Kartoffel. So weiterfahren bis der Topf voll ist. Diese Variante ersetzt das Anhäufeln der Kartoffeln im Gemüsebeet. Der Effekt: Es wachsen viele neue Kartoffeln im Topf heran.

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Von Kartoffeln zur Gartengestaltung

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