Mit dem Fernbus von München nach Rom

Fernbus München Rom
Alternative Fernbus München Rom, möglich - für junge Trendsetter Photo credits: Pixabay.com

Mit dem Fernbus von München nach Rom. In den letzten drei Wochen bin ich fünfmal mit dem Fernbus gefahren. Auf vier der Fahrten war ich Gast des größten deutsche Fernbusanbieters, Sie wissen schon, der hellgrüne Bus mit dem Pfeil. Bei einer weiteren Fahrt wählte ich den megablauen Bus, um einerseits das unvorstellbare günstige Ticket zu testen, aber vielmehr die Fahrt selbst.

Der Test: Fernbus von München nach Rom

Die Freundlichkeit der Fahrer, Pünktlichkeit, Sauberkeit und nicht zuletzt auch das von jedem Fernbus angepriesene W-LAN. Das Fazit dieser Fahrten könnte man mit dem alten Sprichwort „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ kurz beschreiben. Die erste Fahrt nach Florenz habe ich ja bereits beschrieben, und bevor ich zum megablauen Bus komme, beschreibe ich die Fahrt #München-Rom, ein Abenteuer der modernen Art per excellence.

Der megablaue Bus brachte mich inklusive funktionierendem W-LAN überpünktlich um 6.30 Uhr nach München. Test bestanden, denn mit nur einer halben Stunde Aufenthalt war das eine gewagte Buchung von mir. Doch der hellgrüne Bus kam schließlich erst um kurz nach 7 Uhr an statt loszufahren. Insofern war mir ein frischer Hauskaffee gegönnt.

Freundlichkeit …

Am Gepäckabteil stand einer der Fahrer, die Reisenden mussten ihre Koffer meist selbst hoch- und in den Bauch des Busses bringen. Mit meinem mittelgroßen und voll bepackten Koffer einfach unmöglich. Also ging ich um ihn herum und fragte: „Entschuldigen Sie bitte, aber ich bekomme meinen Koffer unmöglich da hinauf. Könnten Sie mir bitte helfen?“ – Er sah mich völlig entgeistert an und ich war so verunsichert, dass ich nicht wusste, ob er mich überhaupt verstanden hatte. Wieder ging ich zu ihm: „Entschuldigen Sie, würden Sie bitte meinen Koffer hineinlegen?“ – „Ja, eine Minute!“ schrill es zurück. Er nahm meinen Koffer und lud ihn ein. Ich in den Bus. Auf einer der anderen Fahrten hatte ich ja bereits vom Fahrer gelernt, dass 10 Minuten keine Verspätung sind. Also fuhren wir pünktlich 7.10 Uhr von München ab. Wer jetzt Lust hat, macht einfach mal einen Check und schaut, wann der nächste Bus abfährt. Es gibt nämlich jede Menge toller Weihnachtsmärkte, die Ihr jetzt besuchen könnt!

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Update 2017: Megabus wurde ebenfalls von Flixbus geschluckt. Vergleiche und leider auch die Auswahl der Anbieter haben sich ein weiteres Mal verringert. Auch wenn Flixbus mit ständig neuen Linien zwischen europäischen Städten punktet, so mangelt es doch hin und wieder an Kundenfreundlichkeit. Beispiel: Ist es tatsächlich so schwierig, einige Kaltgetränke an Bord zu verkaufen? Es muss ja nicht gleich eine Bar sein …