13. August 2022 Ihr Lifestyle Magazin | Unabhängig, ehrlich, immer online
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Erste Phase geschafft. Das richtige Spielzeug für Zwei-Jährige

In freundlicher Kooperation mit Holzkasperle.de

Das erste Lebensjahr ist für die kleine Familie spannend. So waren die ersten Lebensmomente von der neuen Situation geprägt. Plötzlich liegt das Baby süss schlummernd zwischen Mama und Papa. Dann der Tag, an dem es das erste Mal sitzt, den ersten Brei ist und schliesslich durch die Wohnung krabbelt. Sie erkunden ihre kleine Welt, sind neugierig und fasziniert von fast allem, was ihnen in die Hände fällt. Es dauert gar nicht lange, da kommt schon das erste Spielzeug in einem Geschenkkarton. Doch welche Spielzeuge sind wirklich sinnvoll und gut? Gehen wir dieser Frage nach und finden Spielzeug, das für Kinder zwischen ein und drei Jahren ideal ist.  

Schon naht der zweite Geburtstag. Welches Spielzeug ist das richtige für ein 2-jähriges Kind? Eine berechtigte Frage. Denn Off- und Online-Regale quellen über, angeboten wird jede Menge Plastikspielzeug. Deshalb hat die Überlegung: Womit wollen zweijährige Kinder spielen? durchaus ihre Berechtigung. Die Antwort ist simpler als Sie denken: Je einfacher und natürlicher umso besser. Kleinkinder sind zum Glück noch nicht von komplexen Gedankenketten besetzt. Sie lernen die Welt auf einfachste Art kennen. Ein Stein auf den anderen und schauen was passiert. Schon deshalb kommen klassische Bauklötze wohl nie aus der Mode. Der immerwährende Trendsetter: Einen Holzbaustein auf den anderen setzen. Ein Spielzeug, was die Kleinen begeistert und immer wieder ein Lachen hervorzaubert.

Kinderlachen sind die schönsten Erinnerungen

Ganz so, als liege es in der Natur des Menschen, in seinen Urinstinkten, einen Stein auf den anderen zu setzen. Wie im echten Leben, wenn die Kleinen einen Schritt nach dem anderen gehen. Sie probieren, tauschen aus und probieren den Bauklotz im Mund. Dann einer nach dem anderen. Zu sehen, wie der Turm wächst, wie er beginnt zu wackeln. Steht er, steht er noch, bleibt er stehen? Und dann Ratsch! Greift die kleine Hand einfach in den aufgebauten Turm und zerstört ihn mit einem Lachen und diebischer Freude. 

Wer sein Kind „machen“ lässt, hat eine skurrile Situation bestimmt schon erlebt. Die Wäscheklammer oder ein schnöder Küchenlöffel können mitunter interessanter als ein neuer Würfel sein. Im Alter von zwei Jahren erweitert sich der Blickwinkel des Kindes. Sie entdecken und wollen entdecken. Ein völlig normales Verhalten, und bevor Sie anfangen, Ihren Kleinen zu verbieten die Schublade zu öffnen – vergessen Sie es. Umso mehr Verbote, umso interessanter wird das Objekt der Begierde. Schon deshalb ist wichtig, das richtige Spielzeug zu finden, das den Entdeckergeist befriedigt. 

Tolle Inspirationen: Spielzeuge, die Spass machen

Geben wir ihnen, was sie am meisten brauchen: Liebevolle Zuwendung und Lebensfreude. Gerade Holzspielzeug ist im Kinderzimmer immerwährender Trendsetter. Ohne je etwas über natürliche Materialien gehört zu haben, nehmen Kinder Holz nur zu gern an. Es hat eine tolle Haptik, darf auch lackiert in den Mund genommen werden und ist nahezu unkaputtbar. Das Schöne an Stecktürmen, Bauklötzen oder Tierfiguren aus Holz ist, dass die Kinder mehrere Jahre mit ihnen spielen. Wenn wir überhaupt von einer Alterbegrenzung sprechen können, dann von einer sehr langen. Sie kommen immer wieder darauf zurück, selbst wenn zeitweilig eine Pause eingelegt wurde.

Im zweiten Lebensjahr wird noch immer vieles in den Mund genommen, was ebenso normal ist und keineswegs verboten gehört. Insbesondere bei Holz ist das überhaupt kein Problem, denn es kann abgewaschen werden und ist wieder sauber. Es liegt an uns, Kindern das passende Spielzeug als Begleiter mit auf den Lebensweg zu geben. Denn bei Spielzeugen sind sowohl Fingerfertigkeit als auch die Sinne angesprochen. Sie wollen sehen, betrachten, anfassen, probieren und sich wieder erinnern! Ob Bauklotzturm, Kugelbahn oder Bauernhof; Holzspielzeuge sind deshalb so beliebt, weil sie sich für Kinder ab dem ersten Lebensjahr eignen und viele Jahre wirklich geliebt werden. Die glücklichen Erfolge motivieren dazu, jedes Spiel wieder von vorn anzufangen. 

Kleinkindern eine glückliche Kindheit geben

Kinder wollen eine unbeschwerte Kindheit verbringen. Sie wollen entdecken und sich ausprobieren. Wir müssen Kleinkinder nicht schon dem Druck der Höchstleistungen aussetzen. Eine sanfte Unterstützung wird motorische Fähigkeiten von ganz allein hervorbringen. Gerade in den ersten Jahren reichen Farben, Formen und Geräusche völlig aus, um die Türen zu Begeisterung und Entdeckergeist zu öffnen. 

Spielzeuge für Kinder in den ersten 3 Lebensjahren

  • Bilderbücher
  • Bauklötze
  • Motorikschleifen
  • Aufstell- Spielfiguren

Neben Bauklötzen sind es vor allem einfache Spielzeuge wie Steckspiele, die Kleinkinder ansprechen. Steck- oder Stapelspielzeuge eignen sich bereis für Kinder ab 12 Monaten. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Kleinen stundenlang damit beschäftigen und immer wieder Neues entdecken. 

Es ist nicht nachvollziehbar, warum viele Eltern mit der Hausarbeit warten, bis das Kind schläft. Statt auf den Mittagsschlaf des Kindes warten, sollten Kinder die Routine des Alltags miterleben. Die lieben Kleinen sind ausgeglichener, wenn sie bei den Arbeiten in der Küche oder beim Bügeln dabei sind. Letztendlich empfinden sie ihre eigene „Arbeit“ dann ebenso natürlich und spielen umso lieber.  

Nähe und Gemeinsamkeit: Der Gewinn für Familien 

Es ist mit Sicherheit ein Gewinn, wenn Kinder von klein auf an das gemeinsame Miteinander in der Familie erleben. Dazu gehört nicht nur die Spielzeit, sondern auch die Arbeitszeit: Die Wäsche aufhängen, den Geschirrspüler einräumen, das Gemüse schneiden oder Staub saugen. Es ist Abenteuer pur! Sie werden aufmerksam beobachten, erschrecken, lachen – all diese Momente sind für ein Kleinkind bereits lehrreich. 

So erleben vom ersten Tag an die Gemeinsamkeit in der Familie. Kinder sollten in erster Linie innerlich ausgeglichen sein. Dann sind sie offen für Neues und nehmen eine Tasche, gefüllt mit glücklichen Erinnerungen auf den Lebensweg. Es reicht aus, Ihr Kind in der Nähe zu haben. Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass es zur Abwechslung nach einer Schüssel ruft. Aber so sind Kinder nunmal. Sie wollen ihre Welt entdecken und erobern sich jeden Tag einen neuen Teil dazu. Deshalb sollte niemals ein „muss“ hinter der Lernbegierde eines Kindes stehen. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich individuell zu entwickeln.

Diesen Ansatz greift übrigens auch die Montessori-Methode auf. Verschiedene Möglichkeiten bieten, damit sich Kinder spielerisch mit allen Sinnen entfalten können.

Als Erwachsene kennen wir ähnliche Situationen. Haben wir Hunger, können wir uns schwer auf die Arbeit konzentrieren. So ungefähr auch bei Kindern. Sie brauchen ein seelisches Gleichgewicht, um ihre Welt zu entdecken. Die natürliche Beschäftigung ist ein ebenso wichtiger Teil der Entwicklung eines Kindes. Da Kinder gern ihre Eltern kopieren, beschäftigen sie sich mit ihren Spielzeugen genauso. Sie fordern keine eigene Zeit für sich ein, sondern sind bei den Arbeiten im Haushalt integriert. Es sind diese kleinen Details, die das Familienleben harmonisieren. 

Last but not least: Holzspielzeug ist vollkommen ungefährlich ist. Spielzeuge für Kleinkinder verfügen über abgerundete Kanten, sind mit ungefährlichen Farben bearbeitet und enthalten keine Kleinteile. Wenn wir heute von Nachhaltigkeit, Umwelt und Natur sprechen, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass im Kinderzimmer wenigstens 70 % der vorhandenen Spielzeuge aus Holz bestehen.