Kennen Sie das? Grippe, es ist wieder so weit!

Wenn die Grippe kommt
Es ist wieder so weit, die Grippe kommt Foto: Pixabay.com

… oder warum wir die Grippe nicht lieben

Es ist unglaublich, kaum zeigt sich jemand mit den Anzeichen einer Grippe, kommen sofort die gleichen Fragen: Warst Du schon beim Arzt? Nimmst du Medizin? Hast Du eine Grippeschutzimpfung? – Nein, weder das eine, noch das andere. Denn manche Menschen kurieren ihre Grippe mi klassischen Hausmitteln aus: Im Bett liegend, mit heißem Tee, Ruhe und viel Schlaf. Denn das ist es, wonach der Körper jetzt verlangt. Die Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Fieber sprechen doch klar für die Bettruhe. Warum also den Organismus zwingen, fit zu sein, wo er doch eine Ruhepause zur Erholung benötigt?

Ich habe Grippe – na und?!

Und dann kommen sie wieder, die Gedanken: „Was soll ich beim Arzt? Ich weiß bereits, dass mir die Nase läuft, ich Hals- und Kopfschmerzen habe. Um das noch einmal zu hören, werde ich mich nicht in ein mit Bakterien verseuchtes Wartezimmer setzen.“ Im Grunde genommen eine ganz vernünftige Haltung. Denn in der Grippezeit im Herbst und Frühling sieht es nun mal so aus. Ein altes Sprichwort sagt: „Mit Medizin hast Du die Grippe eine Woche. Ohne Medikamente bleibt sie für sieben Tage.“ Mit oder ohne Tabletten – die Situation bleibt die gleiche: Krank bin krank.

Noch vor Jahrzehnten war Bettruhe das Heilmittel bei Grippe und Erkältung

Doch wer geht heute noch ins Bett, wenn er krank ist? Es scheint eine Symbiose zwischen Schwäche und Leistungsdruck zu sein, die den Kranken davon abhalten, eines der einfachsten Heilmittel bei grippalen Infekten zu nutzen: Ruhe und Schlaf. Und das, obwohl aus naturheilkundlicher Sicht eine Erkältungskrankheit sehr gut mit Hausmitteln behandelt werden kann. Die Tatsache, dass der Organismus geschwächt ist, zeigt bereits die Notwendigkeit zur Ruhe. Statt dessen werden Tabletten geschluckt, die den Körper wieder leistungsfähig machen. Tablette auflösen, trinken und schon sind Kopf- und Gliederschmerzen weg. Doch warum? Es ist an der Zeit, dass wir uns diese notwendigen Pausen nehmen, denn alles andere führt unweigerlich zu weitaus schwereren Krankheiten als eine Grippe. Denken wir nur an Burnout und Depressionen. 

Was spricht dagegen, eine Woche im Bett zu liegen?

Hühnerbrühe bei Grippe
Eine Hühnerbrühe tut gut
Foto: Lifestyle4unique

Einerseits schwimmen viele Menschen auf der Welle des Gesundheitstrends mit. Dazu gehören Bio-Lebensmittel oder schadstoffgeprüfte Textilien. Möbel frei von Formaldehyd und Aktivurlaub mit entspannenden Wellnessangeboten. Doch wenn es darum geht, eine Grippe auszukurieren, wird keine Zeit vergeudet, alsbald wieder topfit zu sein. Dabei gehört eine Erkältung zum Leben, auch wenn sie nicht angenehm ist und niemand Lust drauf hat. Eine selbstverordnete Bettruhe in Kombination mit heißem Tee, Zitrone und Honig regen die Selbstheilungskräfte an. Nach ein paar Tagen sind Körper und Geist wieder fit. 

Auch eine gute Hühner- oder Gemüsebrühe gehören zu den alten Hausmitteln, die noch heute ihre Berechtigung haben. Nichts ist natürlicher als dem Körper die Ruhe zu geben, nach der er verlangt. Denn Stress beginnt im Kopf, dass wir ständig fit sein müssen. Nein, müssen wir nicht. Eine Erkältung ist ganz normal und kann dementsprechend leicht auskuriert werden. Selbst natürliche Nahrungsergänzungsmittel wie Grapefruitkernextrakt als Bio-Produkt haben den geschwächten Organismus alsbald wieder auf die Beine gebracht.

 

Einziger Tipp bei Halsschmerzen und laufender Nase:

Bei Grippe Tee trinken
Bei Grippe viel Tee mit Honig und Zitrone trinken Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Salbei / Traditionelles Hausmittel seit Generationen

Eine Kanne frischer oder getrockneter Salbeiblätter am Abend aufbrühen, etwas Ingwer, Zitrone und Honig zugeben und in eine Thermoskanne füllen. Bei Halsschmerzen in der Nacht einfach einen Schluck trinken und weiterschlafen! Salbei hat antibakterielle Eigenschaften, und die sind sogar nachgewiesen. Mit einem Tee solcher Blätter, schön mit Honig und frischer Zitrone tut den meisten Menschen der Hals nicht mehr weh. Trinken, trinken, trinken. Am besten gleich eine Thermoskanne am Morgen zubereiten und wenigstens 1 1/2 Liter über den ganzen Tag verteilt trinken. Husch, unter die Decke, schwitzen und schlafen. Viel mehr braucht es im Grunde nicht. 

Es gilt, die Krankheit als Teil des Lebens zu akzeptieren. Sich kurzzeitig zurückzuziehen bedeutet nicht, schwach oder kränklich zu sein. Gerade die Frühlingszeit und der Herbst sind Phasen, in denen es von Bakterien nur so wimmelt. Der Wechsel der Jahreszeiten bringt diese Veränderungen mit sich, das Wetter schlägt schlagartig um, der Körper reagiert mit einer Grippe auf Nässe und Kälte. Oft ist eine Grippe tatsächlich nach fünf bis sieben Tagen wieder vorbei.

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Beachten Sie, dass dieser Artikel nur als Ratgeber dient und den Besuch beim Arzt auf keinen Fall ersetzt.