Rosenkohl | Darum ist diese Kohlart so gesund

Superfood, weil Rosenkohl gesund ist
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Mit 20 essen wir noch alles was uns schmeckt. Doch schon die Generation 35+ beginnt, sich viel bewusster zu ernähren. Hier wird eine gute Basis gelegt, denn die Generation 40+ legt hohen Wert auf Gesundheit und ist nun mehr als bereit, eine Ernährungsumstellung zu beginnen. Rosenkohl wird von vielen geliebt, von einigen wenigen verschmäht. Fakt ist, dass Rosenkohl ein wunderbares Wintergemüse ist, mit dem super leckere Gerichte gezaubert werden können.

Rosenkohl, gesund und schmackhaft

Gesunde Ernährung muss keineswegs langweilig sein und fade schmecken. Im Gegenteil. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit bietet Winterkohl eine gute Abwechslung auf dem Speiseplan. Wirsingkohl und Rosenkohl sind oft weit unterschätzt. Wenden wir uns den kleinen Röschen, dem Rosenkohl zu, der jetzt in den Supermärkten zu günstigen Preisen angeboten werden. Für Motivierung sorgen wir mit dem Rosenkohl Rezept direkt aus der Redaktion von Lifestyle4unique.

Rosenkohl | Tatsächlich eine historische Gemüsesorte!

Bekannt ist er auch als Brüsseler Kohl, und gibt sogleich seinen Ursprungsort bekannt. Tatsächlich gibt es Belege dafür, dass bereits im 16. Jahrhundert im heutigen Belgien Rosenkohl angebaut wurde. Somit gehört er sicherlich auch zu den historischen Gemüsesorten unserer Zeit. Über einen langen Weg nach Frankreich, England und dann in das nördliche Amerika gelangte der Rosenkohl schließlich wieder zu uns nach Europa. Hier wird er in Ländern wie Niederlande, UK und Deutschland professionell angebaut. Doch auch Hobbygärtner erfreuen sich an dem Wintergemüse mit der leicht scharfen und süßlichen Note.

Zubereitungsideen für frischen Rosenkohl

Wenn Sie Ihren Weihnachtsbraten clever zubereitet haben, dann steht jetzt im Kühlschrank ein Glas Enten- oder Gänsefett. Das Fett muss keineswegs weggeschüttet werden. Es bietet die ideale Grundlage für verschiedene Gerichte – so auch Rosenkohl. Nach den Feiertagen kommt wieder ein guter Vorsatz zum Vorschein: Ein paar Pfunde verlieren und gesünder essen. Wunderbar. Beginnen Sie sogleich und säubern Sie den Rosenkohl. Schneiden Sie ein kleines Kreuz in den Stumpf, so gar der Rosenkohl schneller. Dann wird er in einen Topf mit leicht gesalzenem Wasser gegeben und für ca. fünf Minuten gekocht. Lassen Sie ihn keineswegs zerkochen, er soll schön bissfest bleiben. Vor allem aber geht er nochmal für weitere zwei Minuten in die heiße Pfanne mit dem Gänsefett. Den Rosenkohl gut abtropfen lassen, in die Pfanne geben und mit einem Deckel schließen. Dort brät er nochmal für zwei bis drei Minuten und ist schon fertig. Ein wunderbares glutenfreies Gericht mit wenig Kalorien – selbst, wenn hier zwei Esslöffel Gänsefett hinzugegeben wurden. Ohne Fleisch und Kartoffeln ist dieser Rosenkohl ideal für ein leichtes Abendessen.

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Dieses Gemüse eignet sich hervorragend zum Abnehmen!

Rosenkohl ist gesund und sättigt ungemein. Hier liegt der kleine Trick. Bereits mit einer Portion sind Sie angenehm gesättigt und verspüren kein Völlegefühl. Der leicht würzige Geschmack der kleinen Kohlröschen in Verbindung mit dem Gänsefett sorgt für ein Geschmackserlebnis erster Klasse und hilft, den ersten Vorsatz des Jahres einzuhalten: Weniger und gesünder essen.

Grünes Gemüse enthält generell viele Vitamine und Spurenelemente. So auch unser Rosenkohl. Schauen wir uns näher an, was er unserem Körper bieten kann. Alle Angaben basieren wie immer auf der Menge von 100 g.

Mit ca. 115 mg Vitamin C könnte Rosenkohl schon fast als Superfood bezeichnet werden. Es gibt nur sehr wenige Gemüsesorten mit hohem Vitamin-C Anteil wie hier. Im Klartext bedeutet das: Schon mit 100 g täglich haben Sie Ihren Tagesbedarf an Vitamin C abgedeckt. Hier müssen Sie jedoch darauf achten, den Rosenkohl nicht totzukochen, ansonsten bleiben von dem vielen Vitamin C nicht viel übrig.

Gute Faustregel: Kurz und sehr heiß kochen. Das Einschneiden verkürzt die Kochzeit!

Zur Erinnerung: Vitamin C kann vor grippalen Infekten schützen, die gerade im Winter häufig vorkommen. Dann gibt es noch 100 Mikrogramm Folsäure. Bei einem Tagesbedarf von 300 Mikrogramm bringt der Rosenkohl also schon eine stattliche Portion mit. Schwangere sollten mit ihrem weit erhöhten Bedarf an Folsäure jede Menge Rosenkohl essen. Mit einem Tagesbedarf von rund 70 Mikrogramm verfügt Rosenkohl mit seinen 250 Mikrogramm Vitamin K über mehr als genug. Eine ideale Vitamin K Quelle.

Tipp: Rosenkohl dunkel lagern, das Vitamin K lichtempfindlich ist.

Kalium dient der Stärkung des Herzens und kann chronischen Bluthochdruck positiv beeinflussen. Rosenkohl gehört mit 470 Milligramm zu den besten Kaliumquellen. Heben Sie das Wasser, indem der Rosenkohl gekocht wurde, auf und verwenden Sie es weiter. Denn das wasserlösliche Spurenelement findet sich hier wieder. Es eignet sich auch hervorragend als Basis für einen Smoothie oder Gemüsesaft.

Rosenkohl zum Abendessen
Rosenkohl gesund und schmackhaft zum Abendessen
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Zusätzlich enthält Rosenkohl wertvolle Ballaststoffe, die lange sättigen. Um den Stoffwechsel anzuregen und eine Diät durchzuhalten, eignet sich eine gute gute Portion Rosenkohl am Abend. Denn gleichzeitig wird hier auch Eiweiß und Eisen geliefert. Nicht zu vergessen sind die sekundären Pflanzenstoffe, die im Rosenkohl ebenfalls enthalten sind. In diesem Sinne: Guten Appetit!