Was hat eine Impfung mit der Pandemie zu tun?

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Eine Impfung mit Folgen | Photo by Sara Bakhshi on Unsplash

Last Updated on 19. September 2020 by Daniela

Lesezeit: 10 Min

Eine Impfung mit welchen Folgen?

Kürzlich entdeckt: Ein Video, indem jemand behauptet, alle Corona Toten waren gegen Grippe geimpft. Ein paar solcher Worte reichen mir nicht aus, schon gar nicht ohne Quellen. Zumal nicht klar war, von welcher Region und Zeitraum gesprochen wurde. Bisher ist mir nicht bekannt, dass weder bei Krankheitsausbrüchen noch bei Epidemien oder einer Pandemie untersucht wird, ob die Betroffenen geimpft waren. Ein, aus meiner Sicht grober Fehler. Denn die Untersuchungen könnten interessante Ergebnisse zutage bringen. Vermutlich sind jedoch genau solche nicht gern gesehen, und so erklärt sich, warum eine wichtige wissenschaftliche Untersuchung ausbleibt.

Wir sprechen in diesem Artikel über vergangene Impfungen mit Folgen. In einer meiner Kolumnen sprach ich bereits davon, dass man die Vergangenheit kennen muss, um Gegenwart zu verstehen. Sie werden vielleicht genauso überrascht sein, wie ich es war, als ich die gesuchten Informationen zusammengetragen habe. 

Was hat Schweden mit Impfung und Pandemie zu tun? 

Zäumen wir das Pferd von hinten auf, weil es interessanter ist. Schweden wurde für seine Corona-Strategie verflucht und geliebt. Weil sich das skandinavische Land für einen anderen Weg als andere Länder Europas. Sie hatten Grund dafür. Denn nachdem Schwedens Regierung im Jahr 2009 der WHO-Empfehlung für eine Impfung gegen die Schweinegrippe folgte, gab es anschliessend viele Komplikationen, auf die die schwedische Regierung mit grossen Entschädigungen an seine Bevölkerung reagierte.

Ähnlich wie 2009 stehen wir weltweit wieder vor bzw. in einer grossen Influenza-Welle. Die Verantwortlichen aller Länder täten gut daran, aus den Fehlern von damals zu lernen. 

Die WHO empfahl 2009 eine Impfung gegen Schweinegrippe. Zugelassen waren zu diesem Zeitpunkt „Pandremix“ von GlaxoSmithKline als einer unter vier Impfstoffen. Die schwedische Regierung kam dieser Empfehlung nach und impfte seine Bewohner: 60 Prozent der schwedischen Bewohner, insgesamt 31 Millionen Menschen in Europa. Im Jahr darauf tauchten erste Fälle von Narkolepsie auf. Betroffen sind an der unheilbaren Krankheit seither hunderte Menschen allein in Schweden. In ihrer Verantwortung erklärte die schwedische Regierung, dass jeder Impfgeschädigte der Schweinegrippe-Impfung eine Entschädigung von umgerechnet bis zu einer Million Euro erhalten würde. 

Lassen Sie sich bitte auf der Zunge zergehen, was 1 Million Euro für eine Person als Entschädigung bedeutet. Und lassen Sie sich bitte auch durch den Kopf gehen, was es bedeutet, wenn eine Impfung Ihr Leben tiefgreifend verändert, sodass Sie Ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können. Der weitere Verlauf sowie die öffentliche Diskussion des Schweinegrippen-Impfstoffs kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

Warum werden Impfhersteller von der Haftung befreit? 

GlaxoSmithKline muss die Risiken geahnt haben. Ohne Grund hätten sie sich nicht für eventuelle Schäden in Deutschland, Frankreich, den USA und Kanada von der Haftung befreien lassen. Wenn Medikamenten- oder Impfhersteller von der Haftung auf Schäden nach einer Impfung befreit werden, gibt es einen Grund. Dann wird klar, warum Gesetze aufgeweicht, aber andere Massnahmen verschärft werden. Eine Haftungsbefreiung ist nichts anderes als die Aufweichung von Gesetzen, die die Bevölkerung schützen sollen. Denn die wenigsten Anträge auf einen Impfschaden werden anerkannt. Schlimmer noch: Schon im persönlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt werden die Befürchtungen abgewiegelt. Dieser jedoch müsste Veränderungen, Krankheitserscheinungen etc. festhalten, gegebenenfalls melden und den Patienten zur Seite stehen.

Was verändert eine Impfung?

Warum wird die Bevölkerung vor solchen Gefahren nicht gewarnt? Reicht es aus zu sagen: „Ja, es gibt ganz wenige, seltene Ausnahmen von unerwünschten, leichten Nebenwirkungen.“ (Bei diesen Sätzen wird meist in übersteigertem Ausdruck gesprochen.) In ausnahmslos jeder Diskussion kommt irgendwann diese Antwort. Haben Sie Veränderungen nach einer Impfung bemerkt? Welche Antwort haben Sie im Gespräch mit dem Arzt bekommen? 

Vergessen sind die Fehler der Vergangenheit

Die Empfehlung zur Impfung im Jahr 2009 wurde trotz mangelnder Erkenntnisse zum Erreger der Schweinegrippe durchgeführt. Die Zahlen der Geschädigten liegen im Dunkeln. Transparente Informationen gibt es nicht. Heute, rund 20 Jahre später stehen wir an einem ähnlichen Punkt. Denn die notwendige Zulassung der Corona Impfung wird über einen sogenannten „Fast Track“ abgehandelt. Wer hätte es gedacht: Allen voran ein deutsches und ein amerikanisches Unternehmen: Biontech und Pfizer.

Eine Impfung zum Schutze der Allgemeinheit 

Derzeitig sollen neue Corona-Impfstoffe eine erweiterte Haftungsfreistellung erhalten. Die deutsche Regierung hatte kürzlich grünes Licht dazu gegeben. Damit wird den Herstellern der Impfstoffe sozusagen eine rechtliche Immunität verschafft, während die WHO im gleichen Atemzug spezielle Fonds unterstützt, um etwaige Kosten für Impfschäden zu kompensieren. Ist Ihnen klar, was das bedeutet?

Zurück in die Gegenwart: Woher kamen 16.819 Todesfälle in der Lombardei?

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Im Dezember 2019 wurde in Italien eine grosse Impfkampagne gegen Meningitis durchgeführt. In der norditalienischen Region wurden aufgrund einiger, weniger Meningitis-Fälle rund 34.000 Menschen in einer beispiellos schnellen Kampagne geimpft. Wo gab es Anfang 2020 die meisten Krankheits- und Todesfälle an Corona? In Bergamo und Brescia. 

Was ist mit den Grippe-Impfstoffen los?

Erst kürzlich dann die Meldung einer militärischen Studie. Sie besagt, dass das Risiko an Corona zu erkranken, mit vorheriger Grippeimpfung um 36 Prozent höher ist. Die Studie wurde bereits im Januar 2020 veröffentlicht und wurde von der Armed Forces Health Surveillance Branch Air Force Satellite in Wright-Patterson AFB, OH, durchgeführt.

Ägypten: Ein Land ohne viele Corona Fälle 

Seit dem Corona-Ausbruch in Europa sind viele Monate vergangen. Auch Ägypten kam kurz in die Schlagzeilen. Ein deutscher Urlauber hatte offensichtlich den Virus mitgebracht. Doch das Land mit mehr als 100 Mio. Menschen blieb vor einer riesigen Ansteckungswelle verschont.

Anfänglich wurde vermutet, der Covid-19 Virus fühle sich nur in kühleren Regionen wohl und findet dort den typischen Lebensraum. Doch tausende Erkrankte in Brasilien und anderen Ländern erzählen eine andere Geschichte. Deshalb habe ich in Ägypten bei Prof. Dr. Mohamed Badawy, Professor für Lungenheilkunde (Pneumologie) an der Universität in Luxor angefragt. Denn anderen Berichten zufolge, ist die Wahrscheinlichkeit an Corona zu erkranken, geringer mit einer Tuberkulose-Impfung.

Dr. Badawy erklärte, dass Neugeborene grundsätzlich im ersten Lebensmonat eine Impfung gegen Tuberkulose erhalten. Das ist umso interessanter, weil parallel dazu Grippe-Impfungen so gut wie gar nicht durchgeführt werden. Auch Dr. Mohamed Alsenbesy, ausserordentlicher Professor für Innere Medizin an der Universität am Arabischen Golf (AGU), Bahrain bestätigt, dass es einen Zusammenhang mit der Tuberkulose-Impfung und weniger Coronafällen geben könnte. 

Zurück nach Grossbritannien 

Dort wurde beim Office for National Statistics die Frage gestellt, wie hoch der Prozentsatz der Todesfälle von Covid-19 mit jährlicher Grippeimpfung seien? Die Antwort zeigt, dass sich hier dringend etwas ändern muss: 

„Leider sind wir nicht in der Lage, den Prozentsatz der COVID-19-Todesfälle zu nennen, die keine zugrundeliegenden Ursachen hatten und Empfänger des jährlichen Grippeimpfstoffs waren. Wir haben keinen Zugang zu den Care-Plänen des NHS oder zu den Impfungsunterlagen. Daher verfügen wir auch nicht über die von Ihnen angeforderten Daten.“

Eine Impfung muss mit allen Konsequenzen wissenschaftlich ausgewertet werden

Ich setze mich seit rund 20 Jahren mit der Impfthematik auseinander. Mir geht es dabei nicht allein um das Pro und Contra. Es gibt weiterreichende Punkte, die aus meiner Sicht öffentlich behandelt werden müssen. Einer der wichtigsten Kritikpunkte: Weltweit fehlen vollständig Untersuchungen, ob Impfungen mitverantwortlich für das Entstehen anderer Krankheiten sind. Die unklaren Faktoren der Corona Pandemie zeigen deutlich, dass solche Informationen enorm wichtig sind, um effektive Behandlungen von einzuleiten. Diese Informationen fehlen grundsätzlich, obwohl sie der Medizin weitreichende Kenntnisse hervorbringen würden. 

Mit dieser Unwissenheit sind aussagekräftige Ergebnisse kaum möglich. Impfungen haben offenbar einen, über die Impfung hinausgehenden Einfluss auf den Organismus. Inwieweit dieser positiv oder negativ ist, muss durch intensive Aufzeichnungen geklärt werden. 

Medizinisch im Dunkeln tappen? Undenkbar!

Es wäre fatal, einen weiteren Schritt in Richtung RNA-Impfstoff zu gehen, ohne dass bisherige Veränderungen im Organismus bis dato ausreichend bekannt sind.

Und ja, es wäre möglich, dass diverse Krankheiten einen anderen Hintergrund bekämen. Im Falle von Narkolepsie kommt eben nicht nur ein Gendefekt in Frage. Der Pharma-Industrie würden solche Ergebnisse natürlich nicht schmecken. Es brächte die Forschung von Ursachen und kausalen Zusammenhängen von Erkrankungen allerdings einen grossen Schritt nach vorn.

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