13. Juni 2024 Ihr unabhängiges Lifestyle Magazin L4U
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Auf den Spuren barocker Schlösser und Gärten findet man …

Wochenendreise nach Versailles

In diesem Beitrag entführe ich Sie auf eine Reise, die Sie auf einer interessanten Route zum Schloss nach Versailles führt. Auf den Spuren des europäischen Adels und einer faszinierenden Gartenkunst, wie wir sie heute kaum noch finden.

Barocke Gartenkunst Europas beginnt in Versailles

Gärtner hatten im 17. und 18. Jahrhundert einen hohen Stellenwert. Sie waren es, die für die wahrhaft königliche Erscheinung der Gärten sorgten. Ein begnadeter Gärtner seiner Zeit war André Le Nôtre, auch als Le Nostre bekannt. Mehr als ein Gärtner war er bedeutender Landschafts- und Gartengestalter, wenn nicht sogar der wichtigste seiner Zeit. Denn André le Nôtres gilt als der Erfinder barocker Gartenkunst. Seiner Hand entstammen nicht nur die Königlichen Gärten von Versailles, auch der Peterhof in Russland wurde von ihm gestaltet, der königliche Garten in Schönbrunn oder Nymphenburg.

Ludwig XIV und der Landschaftsarchitekt André Le Nôtre

Der Park von Versailles ist mit Sicherheit sein berühmtestes Werk. Doch wussten Sie, dass auch Chantilly und die Tuilerien in Paris von Le Nôtre gestaltet wurden? Ludwig XIV vertraute seinem Landschaftsarchitekten so sehr, dass die beiden Männer fast ein freundschaftliches Verhältnis verband. Ständig auf Prunk und Glamour aus, beauftragte der Sonnenkönig Ludwig XIV. Le Nôtre mit der Gestaltung der Gartenanlage für das Schloss Versailles. Es sollte das schönste, grösste und prächtigste seiner Art werden.

In der Tat wurde der Garten von Versailles ein Vorbild für die königlichen Gärten in ganz Europa. Der prächtige Lohn sollte folgen: Ludwig XIV hob ihn für seine ausserordentliche Arbeit 1675 in den Adelsstand. 25 Jahre später starb André Le Nôtre. Sein Grab mit Büste befindet sich auf der Pfarrkirche Saint-Roch in Paris. Mit dem Besuch von Schloss Versailles betreten Sie auch ein Stück europäischer Gartenkunst aus dem Barock. 

L4U Reisen aktuell: Schloss Versailles öffnet seine Türen

Das Schloss Versailles öffnet den ganzen Sommer lang seine Türen. Ohne Zweifel gehört Versailles zu den schönsten Schlössern und Parkanlagen, die wir in Europa finden. Der britische Buckingham Palace, Schloss Windsor und unser wundervolles Schloss Sanssouci in Potsdam stehen Versailles in Nichts nach. All diese üppigen Schlossanlagen erzählen von der lebhaften Geschichte Europas, von Königen und der Adelswelt.

Wer ohne Auto nach Schloss Versailles will, hat die Möglichkeit, das Eintrittsticket inklusive Transfer von Paris aus zu buchen. Eine ideale Möglichkeit, um dem stressigen Fahren zu entgehen. Und wer ohne Auto unterwegs ist, braucht natürlich auch keinen Parkplatz und zahlt keine Gebühren. So geht stressfrei reisen und finanziell überschaubar.

Eine Wochenendreise mit dem Wohnmobil ist noch reizvoller

Teilen Sie die Fahrt mit dem Wohnmobil von München oder Köln nach Schloss Versailles in zwei Etappen auf. Da Sie ohnehin durch die Champagne fahren, lohnt sich ein kleiner Stopp. Freuen Sie sich auf einen ausgedehnten Spaziergang inmitten der Natur und geniessen Sie die französische Küche. Es bietet sich an, südlich von Reims anzuhalten und den Regionale Naturpark Montagne de Reims zu besuchen. Besuchen Sie hier die Champagner-Kellerei Vollereaux, um hautnah die Herstellung von Champagner kennenzulernen.

Die französischen Behörden machen es Reisenden mit Wohnmobil übrigens recht einfach. Von der Tourismuszentrale her gibt es das offizielle Ok, im Reisemobil zu übernachten. Grundsätzlich darf man mit dem Wohnmobil überall dort parken, wo es ohnehin gestattet ist. Wichtig ist, dass der Camper aufgrund der Größe nicht die Sicht anderer Verkehrsteilnehmer einschränkt.

Verwechseln Sie jedoch nicht Parken und schlafen mit Camping! Möchten Sie lieber einen sicheren Stellplatz nutzen, dann bietet sich zur Informationsbeschaffung France Passion an. Mit der Wohnmobilkarte französischer Gastgeber finden Sie kostenlos einen Stellplatz für 24 Stunden. Es sind Landwirte und Winzer, die auch ihre eigenen Produkte zum Kauf anbieten oder Sie dazu einladen, den Hof kennenzulernen. Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Und es ist viel persönlicher, dem Gastgeber etwas Wein und Käse als Dank für den kostenlosen Stellplatz abzukaufen, statt in den Supermarkt zu gehen. 

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