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In welchem Behälter frische Kräuter einfrieren?

Sommer ist Erntezeit. Das gilt nicht nur für Zucchini, Tomaten und frische Beeren, sondern auch für Kräuter. Wenn Sie im Frühling Kräuter ausgesät haben, kommen Sie jetzt in den Genuss von Petersilie, Koriander, Salbei und Thymian. Da meist nicht alle Kräuter auf einmal gebraucht werden, ist es sinnvoll, diese einzufrieren. Die Frage „In welchem Behälter Kräuter einfrieren?“ ist durchaus berechtigt, denn bei falscher Aufbewahrung gehen sowohl Geschmack als auch Vitamine verloren. 

Was ist wichtig, wenn ich frische Kräuter einfrieren möchte?

Es gibt zwei Elemente, die beim Einfrieren von Kräutern ungünstig sind: Wasser und Luft. Denn sie sorgen dafür, dass die Kräuter beim Einfrieren zu einem grossen Klumpen entwickeln. Statt dessen möchte jeder gern fluffige, lose Kräuter – ganz so, wie man es von den Packungen aus dem Supermarkt kennt.

Deshalb eignen sich entweder Gefrierbeutel oder Klickdosen. 

Auch Eiswürfelbehälter werden immer wieder gern genannt. Mit Öl und Gewürzen gemischt, entsteht ein kleiner Kräuter-Eis-Würfel. Persönlich halte ich davon wenig, weil das Portionieren nicht möglich ist und das Gemansche nach dem Auftauen nicht appetitlich aussieht. Deshalb ziehe ich lose Kräuter vor, die in Sekundenschnelle aufgetaut sind, gut aussehen und nicht an Frische verlieren. 

Worin frische Kräuter einfrieren?

Wenn Sie frische Kräuter einfrieren möchten, sind Klick-Aufbewahrungsdosen perfekt. Es sollten qualitativ hochwertige Klickdosen sein, die über ein 4-Gelenk-Verschlusssystem verfügen. So gelangt keine Feuchtigkeit in das Innere der Dose. Ein wichtiger Punkt, wenn Kräuter über mehrere Monate aufbewahrt werden sollen. Das entscheidende Merkmal heisst hier „auslaufsicher“. Denn damit kommen weder Luft noch Feuchtigkeit hinein. Werden die Kräuter gut getrocknet und fein geschnitten eingefüllt, bleiben sie lose und können wie gewünscht mit einem Teelöffel oder den Fingern portioniert werden.

So gehts: Frische Kräuter richtig einfrieren

Es sind nur zwei Schritte notwendig. Waschen und trocknen, wobei auf dem Trocknen der Fokus liegt. Am besten geht das mit einer Salatschleuder. Anschliessend sind die Kräuter wirklich gut getrocknet und können klein geschnitten werden. Wer kein Profikoch ist, wird mit dem Wiegemesser sehr gut klarkommen. Persönlich finde ich ja das Wiegemesser aus der Jamie Oliver Kollektion schick, weil es handlich und schnell zu reinigen ist. 

Warum ich auf Jamie Oliver stehe, liegt auf der Hand

Ein cooler Typ mit noch cooleren Rezepten. Er war vor vielen Jahren die Inspiration, von herkömmlicher Hausmannskost auf frische Gerichte umzusteigen. Insbesondere waren es die Kräuter, die ich zu jener Zeit gerade für mich entdeckte. Auf der persönlichen Bestseller-Liste waren es Koriander und Rucola, damals noch in Deutschland fast unbekannt, wurden sie nach und nach auch hierzulande beliebt in der Küche. Seither gehört es zu meinem Alltag: Frische Kräuter einfrieren und jederzeit Gerichte optisch und geschmacklich aufpeppen. Nicht zu vergessen sind die Vitamine, die alle Kräuter enthalten.

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Jamie Oliver Wiegemesser

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Zurück zum Schneiden und Einfrieren der Kräuter im Behälter

Nach Trocknen schön klein schneiden und dann gehen sie schon in die guten Klickdosen. Gut verschliessen, beschriften und ab in den Gefrierschrank. Sofern möglich den Turbo-Gang einschalten, das bekommt den frischen Kräutern. 

Welche Kräuter kann ich einfrieren? 

Grundsätzlich kann man fast alle frischen Kräuter einfrieren. Es gibt jedoch Kräuter, bei denen das gar nicht notwendig ist. Denken wir an Rosmarin. In der Regel ist Rosmarin winterfest, dann bleibt er im Garten. Bei Bedarf ein paar Zweige abnehmen und fertig. Frische Kräuter sollten immer die erste Wahl sein – sofern dies möglich ist. Die Klassiker wie Petersilie, Dill, Schnittlauch und Koriander lassen sich wunderbar einfrieren. 

Dann gibt es Kräuter, die sowohl eingefroren als auch getrocknet verwendet werden können. Thymian, Salbei, Oregano, Majoran, Minze oder Zitronenmelisse. Sie müssen nicht zwangsweise getrocknet werden, um in der Küche Anwendung zu finden. Im Gegenteil. Gefroren bleibt der gute Geschmack besser erhalten als getrocknet. Hinzu kommt, dass einige Kräuter gefroren ganz anders schmecken. Bei Basilikum ist es am offensichtlichsten. 

Einer meiner Favoriten ist Basilikum getrocknet! Beim Trocknen entwickelt sich ein ganz ungewohntes neues Aroma, das sehr gut zu einem warmen Bohneneintopf im Winter passt. Neben einem selbst gemachten Pesto sind also auch getrocknete Basilikumblätter eine wunderbare Alternative. 

Wie mache ich Basilikum haltbar?

Wer wirklich viel Basilikum im Garten hat, wird eine gute Möglichkeit suchen um die aromatischen Basilikumblätter dauerhaft haltbar zu machen. Selbst gemachtes Pesto läuft oft Gefahr zu verderben, sollten die Gläser nicht richtig verschlossen sein. Dann kommt eine andere Variante ins Spiel.

Basilikum einfrieren 

Nicht ganz so einfach. Eines der wenigen Küchenkräuter, die beim Einfrieren nicht so gut abschneiden. Denn entweder müssen sie vorher blanchiert und einzeln in das Gefrierfach gelegt werden, oder es kommt die Variante der Eiswürfelbehälter ins Spiel. Dabei werden einzelne Blätter hineingelegt und mit Wasser aufgefüllt. Allerdings wüsste ich nicht, was ich mit einem einzelnen Basilikumblatt in Wasser eingelegt, anfangen soll. Denn nach dem Auftauen kann auch kein Pesto mehr daraus gemacht werden. Dazu müssen die Blätter vollkommen trocken sein. Denn die weiche Creme entsteht durch die Mischung von Öl, den Nüssen und Parmesan. Wasser macht sich da gar nicht gut dazwischen.

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Basilikumblätter mit Öl einfrieren

Dazu die Basilikumblätter pürieren, mit etwas Olivenöl zu vermengen und dann einfrieren. Kleine Klickdosen verwenden, damit die Portionen nicht allzu gross sind. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass Pesto nur begrenzt haltbar ist und zügig verbraucht werden sollte. Je nach Bedarf wird das Basis-Pesto dann entnommen und mit Nüssen und Parmesan angereichert. 

Wie lange kann man frische Kräuter einfrieren und aufbewahren?

In der Regel einige Monate, bei richtiger Lagerung können es bis zu zehn Monate sein. Hierbei können Sie einiges an Geld sparen. Schauen Sie beim nächsten Mal, was die kleine Packung Kräuter kostet und vergleichen Sie den Inhalt mit ihren eigenen Kräutern. Gekochte Kartoffeln und Salate sehen viel appetitlicher aus, wenn sie mit Kräutern verfeinert werden. Und oft ist der gute Geschmack von Petersilie oder Dill der entscheidende, kleine Kick. 

Dill ernten und einfrieren 

Dill können Sie ernten, sobald er eine Höhe von 15 Zentimetern erreicht hat. Im Sommer einfach nach Bedarf abschneiden, dann wächst der Dill weiter. Zum Einfrieren die langen Stängel abschneiden, waschen und wie oben beschrieben in einer Salatschleuder trocknen. Dann mit dem Wiegemesser klein schneiden, in die Klickdose geben und Schock frosten.

Sehr dicke, holzige Stengel auf den Kompost geben. Persönlich halte ich nichts davon, die Stengel wegzuwerfen. Warum? Sie sind besonders geschmackvoll und enthalten ebenso viele Vitamine. Deshalb verwende ich immer auch die Stengel der Kräuter. 

Denken Sie daran, dass Dill das Würzkraut für eingelegte Gurken ist. Daher auch landläufig bekannte Name „Gurkenkraut“. Ebenso passt Dill zu Gurkensalat und natürlich Fisch. 

Kann man frischen Thymian, Majoran und Oregano einfrieren? 

Aber sicher! Mediterrane Kräuter sind sowohl getrocknet als auch gefroren wunderbare Küchenkrauter. Oregano entfaltet jedoch intensivere Geschmacksnoten, wenn er getrocknet wird. Letztendlich entscheidet jedoch Ihr persönlicher Geschmack. Probieren Sie einfach mal beide Varianten aus. Nur so finden Sie heraus, ob gefrorene oder getrocknete Kräuter besser zu Ihrer Küche passen. 

Hinweis: Getrocknete Kräuter immer luftdicht abschliessen, damit sie ihr Aroma behalten.

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